Luzern startet in Kroatien

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Fussball In der zweiten Runde der Europa-League-Qualifikation bestreitet der FC Luzern heute ab 20.45 Uhr das Hinspiel beim kroatischen Vertreter NK Osijek. Drei Runden sind die Zentralschweizer von der finanziell interessanten Europa League entfernt. «Die Gruppenphase wäre etwas Aussergewöhnliches», sagt Luzerns Trainer Markus Babbel.

Mit Bayern und Liverpool gewann Babbel zwei Uefa-Cup-Trophäen. Es gibt für ihn wenig Schöneres, als international zu spielen. Komplikationen hält der 44-jährige Deutsche im Frühstadium der Saison für möglich. Die Luzerner haben Substanz verloren. Topskorer Marco Schneuwly wechselte zum FC Sion. Markus Neumayr ging in die Türkei, das Talent Nicolas Haas nahm die Offerte von Atalanta Bergamo an. «Wir haben unser Rückgrat verloren», so Babbel. Lamento ist aber nicht sein Ding. «Wieder ein konkurrenzfähiges Team aufzubauen erachte ich als persönliche Herausforderung.» Es sei für viele Junge eine «riesige Chance», aus dem Schatten zu treten, Verantwortung zu tragen, Profil zu zeigen. «Statt zu verwelken wie vorher. Jetzt sind alle gefordert, Gas zu geben.» (sda)