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Lugano viel zu stark für Thurgau

Hockey Thurgau muss sich auch bei der dritten Teilnahme bereits nach Runde eins verabschieden. Lugano gewinnt in Weinfelden ungefährdet mit 7:0.
Thomas Werner
Die Thurgauer Verteidigung mit Goalie Sascha Rochow steht gegen den Playoff-Finalisten oft unter Druck. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Thurgauer Verteidigung mit Goalie Sascha Rochow steht gegen den Playoff-Finalisten oft unter Druck. (Bild: Mario Gaccioli)

Wie 2014 gegen Davos (0:4) und 2015 gegen Kloten (1:5) war für Hockey Thurgau auch diesmal gegen einen NLA-Vertreter am Ende nichts zu holen. Die Spieler von Stephan Mair zeigten aber gegen den Playoff-Finalisten der vergangenen Saison einen beherzten Auftritt und stellten sich mutig der Herausforderung.

Thurgaus neun Minuten der Hoffnung

Nach zehn Minuten Angewöhnungszeit gelangen ihnen gar neun tolle Minuten, in welchen sie jede Gelegenheit zu einem schnellen Konter zu nutzen versuchten und so Luganos Goalie Daniel Manzato zu voller Konzentration zwangen. Dem Thurgauer Optimismus setzte dann allerdings Tony Martensson ein jähes Ende. 49 Sekunden vor Schluss des Startdrittels bezwang der Schwede Thurgaus Goalie Sascha Rochow im zweiten Versuch. Spätestens nach Steve Hirschis 0:2 in der 23. Minute war die Frage nach dem Sieger beantwortet. Blieb offen, ob Andreas Küng Thurgaus einziger Torschütze in der Geschichte des Schweizer Cup bleibt.

Auch wenn der Cup für Lugano nach Meisterschaft und Champions Hockey League nur dritte Priorität hat, widmete die Mannschaft von Doug Shedden dem Spiel im Thurgau ihre gesamte Aufmerksamkeit. Im Gegensatz zu den Klotenern, die vor einem Jahr uninspiriert und wenig motiviert übers Eis schlichen, zeigten die Tessiner sofort, dass sie dieses Spiel nicht nur gewinnen, sondern möglichst rasch entscheiden wollten.

Immer ein Auge für die Defensive

Mit der aktuell stärkstmöglichen Formation angetreten, hielt Lugano vom ersten Puckeinwurf an das Tempo hoch und zeigte den Thurgauern den Klassenunterschied auf. Bemerkenswert war, dass Luganos Stürmer selbst gegen einen unterlegenen Gegner ihre Defensivaufgaben kaum vernachlässigten. So legte etwa Martensson – eigentlich bereits auf dem Weg zur Bank – noch eine Zusatzschleife ein, um einen Thurgauer Konter zu verunmöglichen. Dies in der stärksten Phase der Gastgeber. Nun muss das Team von Trainer Mair versuchen, sich am Tessiner Nachwuchs schadlos zu halten. Am kommenden Samstag trifft Thurgau in Biasca auf das gemeinsame Farmteam von Lugano und Ambri, auf die Ticino Rockets.

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