Lugano fertigt Kreuzlingen ab

Der SC Kreuzlingen musste zum Spitzenspiel gegen Lugano NPS ins Tessin reisen. Die Thurgauer hielten dem Druck nicht stand und verloren mit 5:11.

Matthias Frese
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WASSERBALL. Bereits die erste NLA-Begegnung der beiden Top-Clubs im Schweizer Wasserball war äusserst fesselnd. Dabei besiegte man im heimischen Freibad Hörnli die Luganesi mit 12:10. Im Cup-Viertelfinal siegten hingegen die Tessiner, allerdings war hierfür ein Penalty-Shoot-out nötig. Nun hätte man erwarten dürfen, dass sich auch dieses Spiel spannend gestaltet.

SCK ohne Konzept

Doch nicht einmal der Start gelang den Kreuzlingern, denn in der Offensive fand man kein Konzept. Auf der anderen Seite spielten die Luganesi umso konsequenter. So legten die Tessiner Gastgeber schon im ersten Viertel fünf Tore vor. Erst danach kam ein Kreuzlinger Zeichen, jedoch setzte sich die Partie weiterhin so fort wie zuvor. Spätestens zur Halbzeit war der Groschen gefallen. Der SCK lag 3:9 hinten, und die Tessiner konnten einen Gang zurückschalten. Eine Aufholjagd gelang nicht. Nach dem 5:9 im dritten Viertel folgte die dritte Kreuzlinger Niederlage mit 5:11.

Die Zeit rennt

Kreuzlingen liegt derzeit in einem Formtief. Zwar konnten Begegnungen gegen vermeintlich schwächere Clubs gewonnen werden, die drei jüngsten Schlüsselpartien gegen Horgen, Schaffhausen und Lugano wurden indessen allesamt verloren. Wie die Thurgauer stellen diese Vereine Ansprüche auf die ersten beiden Tabellenplätze und damit auf die direkte Halbfinalqualifikation. Nur noch vier Matches stehen an, die allesamt gewonnen werden sollten, da man derzeit auf dem dritten Rang liegt. Schon am Freitag muss gegen den SC Schaffhausen im Freibad Hörnli gespielt werden. Angesichts der Umstände hat es Offensivkraft Robin Pleyer auf den Punkt getroffen: «Wir müssen unbedingt den Hebel umlegen.»