Lohn für grossen Kampfgeist

VOLLEYBALL. Der Saisonauftakt der Aadorfer NLB-Volleyballerinnen ist geglückt. Die Thurgauerinnen sind in Liechtenstein beim VBC Galina mit einem 3:2-Sieg gestartet. Als die drei Punkte in Reichweite lagen, liess Aadorf allerdings nochmals nach.

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Mascha Widmer (am Ball) ist Aadorfs neue Spielmacherin aus dem eigenen Nachwuchs. (Bild: pd)

Mascha Widmer (am Ball) ist Aadorfs neue Spielmacherin aus dem eigenen Nachwuchs. (Bild: pd)

Beim ersten Spiel der neuen Saison wurden die Volleyballerinnen des VBC Aadorf für ihren grossen Kampfgeist mit einem Sieg belohnt. Gegen den NLB-Vertreter aus dem Liechtenstein zeigte das Team um Frieder Strohm eine gute Leistung und muss sich im nachhinein fast vorwerfen, nur zwei statt drei Punkte geholt zu haben.

Eine nervöse Angelegenheit

Der Start in die Partie war für beide Teams eine sehr nervöse Angelegenheit. Auch weil sich beide Mannschaften bereits sehr gut kennen und auch schon in der Vorbereitungsphase aufeinander trafen. Dennoch waren es die Thurgauerinnen, die ihre Nervosität schneller ablegen konnten. Die Entscheidung im ersten Satz fiel beim Stand von 17:15 für die Thurgauerinnen. Aadorf verstand es, den Vorsprung zu verwalten und den ersten Satz mit 25:15 für sich zu entscheiden. Im zweiten Satz fand Galina besser ins Spiel und war drauf und dran, diesen für sich zu entscheiden. Das Team um Marc Demmer verschaffte sich gar einen Vorsprung von fünf Punkten und lag zwischenzeitlich 17:12 in Front. Aadorf kämpfte sich jedoch Stück für Stück zurück und glich zum 19:19 beziehungsweise 23:23 aus. Es war ein hart umkämpfter Satz, der erst beim Stand von 29:27 zu Gunsten der Thurgauerinnen entschieden werden konnte.

Aadorf verpasst Knockout

Mit einem 2:0-Satzvorsprung und den drei Punkten vor Augen liess die Spannung beim NLB-Meister nach. Diese wurde insbesondere in der Annahme deutlich, Aadorf liess sich immer öfters von den guten Services der Liechtensteinerinnen überraschen. Auch kam Bianca Van der Helm, die Top-Angreiferin von Galina, immer besser ins Spiel. Aadorf war nicht in der Lage, wieder einen Rückstand wettzumachen, und so konnte der Gastgeber mit 25:16 auf 1:2 nach drei Sätzen verkürzen.

Galina in Front

Auch der vierte Satz verlief nicht nach dem Gusto der Thurgauerinnen. Galina war nun fest entschlossen, den Satzausgleich zu holen. Trotz grosser Gegenwehr der Aadorferinnen blieb Galina stets in Front und war im Vergleich zu Satz eins und zwei effizienter. Auch mehrere Wechsel der Thurgauerinnen brachten nicht den erhofften Impuls. So schaffte Galina den 2:2-Satzausgleich.

Vorsprung ausgebaut

Die Thurgauerinnen liessen sich nicht vom Satzausgleich beeindrucken und starteten souverän ins Tiebreak. Aadorf gelang, einen Vorsprung von zwei Punkten zu verwalten und bis zum Satzende noch auszubauen. Mit 15:11 entschied Aadorf den Entscheidungssatz und das Spiel mit 3:2 für sich. (tei)