Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Lohn für eine geschickte Personalpolitik

Eishockey Der SC Bern hat als erster Schweizer Eishockeyclub seit den ZSC Lions vor 16 Jahren den Meistertitel erfolgreich verteidigt. Dass ausgerechnet der Ligakrösus den Pokal zweimal in Folge und zum insgesamt 15. Mal in die Höhe stemmen kann, ist kein Zufall. Der SC Bern, mit einem Budget von über 60 Millionen seit Jahren das wirtschaftliche Schwergewicht der NLA, hat es geschafft, den Siegeshunger und die mannschaftliche Geschlossenheit in der Saison nach dem Titelgewinn zu konservieren. Anders als im Vorjahr, als Bern beinahe in die Abstiegsrunde verbannt worden wäre, verlief die Saison ruhig. Kurz: Bern war von A bis Z die beste Mannschaft, gewann die Qualifikation und liess das grösste Eishockey-Publikum ausserhalb der NHL am Ende erneut jubeln und feiern.

Ein Trio bringt frisches Blut

Der Führung um CEO Marc Lüthi und Sportchef Alex Chatelain ist es gelungen, mit einer geschickten Personalpolitik neue Impulse zu setzen, ohne aber die Chemie und die Hierarchie in der Mannschaft gross zu verändern. Die wichtigsten Transfers vor der Saison: der neue Trainer Kari Jalonen, der herausragende Torhüter Leonardo Genoni und die ausländischen Verstärkungen um Liga-Topskorer Mark Arcobello.

Mit Jalonen engagierte Bern einen renommierten Erfolgstrainer als Nachfolger von Lars Leuenberger. Der besonnene Finne hatte bereits als Spieler sechs Trophäen gewonnen und später auch als Headcoach viermal triumphiert. Mit der Referenz einer WM-Silbermedaille – als Nationaltrainer Finnlands – reiste der 57-Jährige im Sommer nach Bern, wo er nun als zweiter Finne nach Antti Törmänen 2013 gleich auf Anhieb reüssierte.

Finanziell und wirtschaftlich steht Bern auf einem Fundament, das hierzulande seinesgleichen sucht. Punkto Marketing und Zuschauer stösst die Eishockey-Hauptstadt Europas an ihre Grenzen. Noch einmal erhöhte der Club seine Werte. Bei einer Stadionauslastung von über 97 Prozent besuchten durchschnittlich 16 566 Zuschauer die 34 Heimspiele. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.