Liverpool enttäuscht auch in Sofia

FUSSBALL. Basels Gruppengegner Liverpool kommt nicht aus der Formkrise. Die Engländer zitterten sich in Sofia bei Ludogorez Rasgrad mühsam zu einem 2:2-Remis und benötigen nun im Endspiel gegen Basel in der Gruppe B einen Sieg, um in die Achtelfinals vorzustossen.

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FUSSBALL. Basels Gruppengegner Liverpool kommt nicht aus der Formkrise. Die Engländer zitterten sich in Sofia bei Ludogorez Rasgrad mühsam zu einem 2:2-Remis und benötigen nun im Endspiel gegen Basel in der Gruppe B einen Sieg, um in die Achtelfinals vorzustossen. Bis drei Minuten vor Schluss schien es, als ob die Engländer wenigstens einen kleinen Befreiungsschlag landen könnten. Sie führten 2:1. Doch der bulgarische Meister gab nicht auf und gelangte in der 88. Minute durch einen Kopfball von Georgi Terziev zum nicht unverdienten Ausgleich.

Zwei verunsicherte Teams

Es war kein Spektakel, das den Zuschauern in Sofia geboten wurde, sondern ein intensives Kampfspiel zweier verunsicherter Teams mit eklatanten Abwehrschwächen. Liverpool, mit Routinier Steven Gerrard in äusserst offensiver Position als praktisch zweite Spitze, stellte wohl die besseren Fussballer, aber Tempovorstösse und Effizienz waren Fremdworte. Einzig der erst 19jährige Raheem Sterling gefiel, obwohl er im Abschluss ebenfalls wenig kaltblütig war.

Drei Deutsche, drei Spanier

In den weiteren Gruppen, in denen gestern gespielt wurde, haben sich drei weitere Teams für die Achtelfinals qualifizieren können: Leverkusen trotz eines 0:1 gegen Monaco, Atletico Madrid mit einem 4:0 gegen Olympiakos Piräus und Arsenal mit einem 2:0 gegen Borussia Dortmund. Nach der fünften Runde in der Champions League sind damit elf von 16 Achtelfinalisten bekannt. Vor Bayer Leverkusen, Arsenal und Atletico Madrid hatten bereits Bayern München, Paris St-Germain, FC Barcelona, Chelsea, Real Madrid, Borussia Dortmund, FC Porto und Schachtjor Donezk als Achtelfinalisten festgestanden.

Die Primera Division und die Bundesliga führen damit das Ranking mit schon drei qualifizierten Mannschaften an. Für die Deutschen ist dies mehr als ein guter Trost dafür, dass in der fünften Runde alle vier Mannschaften eine Niederlage erlitten. (si)