Ligaerhalt bleibt ungewiss

UNIHOCKEY. Ein Sieg gegen die Vipers InnerSchwyz hätte dem Team von Floorball Thurgau den Klassenerhalt in der 1. Liga so gut wie gesichert. Doch schliesslich unterlagen die Thurgauer im Penaltyschiessen.

Pascal Gerber
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Niederlage in letzter Minute: Floorball Thurgau (rot) verlor gegen die Vipers InnerSchwyz mit 4:5. (Bild: Mario Gaccioli)

Niederlage in letzter Minute: Floorball Thurgau (rot) verlor gegen die Vipers InnerSchwyz mit 4:5. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Ausgangslage in der 1.-Liga-Partie gegen die Vipers InnerSchwyz war aus Sicht der Thurgauer Floorballer vielversprechend. Obwohl mit Kapitän Scherrer und Schurtenberger verletzungsbedingt zwei wichtige Teamstützen fehlten, war man überzeugt, mit einer guten Leistung einen Sieg landen zu können. Der Auftakt unterstrich die Ambitionen der Heimmannschaft. Lieberherr verwandelte eine Freistossvariante nach einer Minute zur Thurgauer Führung. In der Folge flachte das Spielgeschehen ab.

Bis zur ersten Pause blieb die Anzeigetafel in der Paul-Reinhart-Halle unverändert.

Kein richtiger Spielfluss

Das zweite Drittel mussten die Thurgauer in Unterzahl in Angriff nehmen. Diese nutzten die Gäste zum Ausgleichstreffer. Auch danach überwog auf beiden Seiten eine gewisse Nervosität. Ein richtiger Spielfluss kam nie auf. Aus heiterem Himmel und in Unterzahl gelang Arni die erneute Thurgauer Führung. Die Strafe gegen die Ostschweizer lief noch immer, als die Vipers zum Ausgleich kamen.

Nun bot die Partie mehr Action. Wiederum nur eine Minute später erzielte Huber aus der Distanz den 3:2-Führungstreffer. Dabei blieb es bis zur Pause. Es war anzunehmen, dass die Gäste nun die Offensive suchen würden. Dieses Pressing kontrollierten die Thurgauer mit schnellen Auslösungen geschickt.

Als Widmer sein Team vier Minuten vor Schluss mit zwei Toren in Front brachte, deutete wenig auf ein Zurückkommen der Innerschweizer hin. Der Anschluss gelang aber noch in derselben Spielminute und hauchte den Gästen nochmals Hoffnung ein.

Tatsächlich gelang in der letzten Minute, als der Torhüter einem zusätzlichen Feldspieler Platz machte, der Vipers-Ausgleich zum 4:4. Im Penaltyschiessen zeigten sich die Gäste von der effizienten Seite und nahmen so auch den Zusatzpunkt mit.

Mut fassen für Schlussphase

Selten wäre es für das Team einfacher gewesen, ein Spiel zu gewinnen.

Die dreiwöchige Spielpause kommt gelegen, um Mut für die Schlussphase der Saison zu fassen, damit der Klassenerhalt doch noch geschafft werden kann.

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