Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LIEBLINGSSTRECKE: Heimerfolg für Dominik Paris

Der 28-jährige Italiener gewinnt zum zweiten Mal die Weltcup-Abfahrt in Bormio. Beat Feuz verpasst als Vierter das Podest knapp, Patrick Küng zeigt als Neunter Aufwärtstendenz.

Er hatte sich besonders gefreut über die Rückkehr nach Bormio – nicht nur, weil er hier vor fünf Jahren schon einmal gewonnen hatte. Dominik Paris hatte sich vor allem auf die Piste in Bormio gefreut. Das benachbarte Santa Caterina, wohin die Abfahrer in den drei Jahren zuvor hatten ausweichen müssen, war recht und gut. Doch Santa Caterina ist eben nicht Bormio, die Strecke «Deborah Compagnoni» nicht die «Stelvio».

Die «Stelvio» fordert die Fahrer – selbst dann, wenn sie sich wie diesmal nicht in eisigem Zustand präsentiert. Da kann es ein Vorteil sein, dass im Vorfeld die Möglichkeit zu zusätzlichen Trainings besteht. Die Amerikaner, die Franzosen, die Österreicher und natürlich die Italiener hatten vergangene Woche während zweier Tage diese Möglichkeit. Und weil unmittelbar vor dem Rennen nur einmal trainiert wurde, dürfte dieser Vorteil noch etwas grösser gewesen sein, auch wenn die Bevorzugten lediglich im Mittelteil der Strecke geübt hatten.

Dominik Paris’ starker Finish

Paris sah sich bevorteilt, relativierte dies aber umgehend mit dem Hinweis, dass auf der «Stelvio» der unterste Teil den Unterschied macht. In den untersten Passagen fuhr der Südtiroler tatsächlich den entscheidenden Vorsprung heraus. Um eine Zehntelsekunde war er da schneller als Aksel Lund Svindal, der die letzte Zwischenzeitnahme noch mit sechs Hundertstelsekunden Vorsprung passiert hatte. Der Norweger verpasste damit seinen dritten Abfahrtssieg in Folge um vier Hundertstelsekunden. Dritter wurde Svindals Landsmann Kjetil Jansrud, der nach Streckenhälfte noch vorne gelegen hatte.

Wer auf der «Stelvio» um den Sieg mitfahren will, muss ein kompletter Abfahrer sein. Zu ihnen gehört Paris seit einigen Jahren. Dank gesteigertem Umfang des Riesenslalomtrainings ist er im Feld der Speed-Spezialisten mittlerweile auch einer der besten Techniker. Trotz der Fortschritte wird sich Paris in diesem Winter auf Abfahrt und Super-G konzentrieren. Der Kalender mit den Olympischen Spielen in Pyeongchang als Höhepunkt ist zu dicht gedrängt. Beat Feuz fehlten zu Rang eins lediglich 31 Hundertstelsekunden. Den möglichen Sieg vergab der Weltmeister mit zwei Fehlern im obersten Streckenteil. «Nach dem einen Training hätte ich dieses Resultat gerne genommen. Nun aber ‹fuchst› es mich schon ein wenig, dass es nicht aufs Podest gereicht hat.» Feuz wäre besonders gerne ein zweites Mal übungshalber gefahren, denn auf der «Stelvio» betrat er praktisch Neuland. Vor sechs Jahren war er in Bormio zum zuvor einzigen Mal gestartet – und nach 18 Sekunden ausgeschieden. Patrick Küng durfte nach seinen Abstimmungsproblemen Platz neun als Schritt in die richtige Richtung werten. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.