Leverkusen enttäuscht und zittert

FUSSBALL. In der ersten Tranche der Hinspiele in den Champions-League-Playoffs setzten sich die Heimteams durch. Der deutlichste Erfolg gelang Manchester United beim 3:1 gegen Brügge. Leverkusen muss derweil um die Teilnahme an der Champions League zittern.

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FUSSBALL. In der ersten Tranche der Hinspiele in den Champions-League-Playoffs setzten sich die Heimteams durch. Der deutlichste Erfolg gelang Manchester United beim 3:1 gegen Brügge. Leverkusen muss derweil um die Teilnahme an der Champions League zittern. Der Bundesligaclub verlor in einer enttäuschenden Partie gegen Lazio Rom 0:1. Das Tor für die Italiener erzielte der nach der Pause für den angeschlagenen Miroslav Klose eingewechselte Senegalese Baldé Keita nach einem Fehler in der Leverkusen-Abwehr in der 77. Minute.

Lazios unerwarteter Sieg

Der Treffer für Lazio fiel in einer Phase, in der Leverkusen das Spiel im Griff zu haben schien und einem Tor näher stand als die Römer. Ein Treffer von Stephan Kiessling wurde wegen Abseits aberkannt, der nach der Pause für den Südkoreaner Son eingewechselte Schweizer Internationale Admir Mehmedi verzog seinen Schuss knapp. Der Sieg von Rom konnte nicht erwartet werden. Bei den Römern hatten sich zuletzt schon vor dem Saisonstart in der Serie A vom kommenden Wochenende erste Krisensymptome bemerkbar gemacht. Das Team von Stefano Pioli verlor im Juli alle fünf Testspiele gegen Profimannschaften und war Anfang August im Supercup gegen Juventus Turin chancenlos gewesen.

Memphis Depay trifft doppelt

Manchester United dürfte nach einer einjährigen Pause die Rückkehr in die Champions League gegen Brügge gelingen. Nach frühem Rückstand durch ein Eigentor von Michael Carrick schafften die Engländer die Wende und siegten dank dem Treffer des Belgiers Marouane Fellaini in der 94. Minute komfortabel 3:1. Die ersten beiden Treffer für Manchester erzielte der Holländer Memphis Depay. Der Stürmer wurde im Sommer für 28 Millionen Euro von Eindhoven übernommen. Depay war ein Wunschspieler von Trainer Louis van Gaal, der den 21-Jährigen an der WM in Brasilien als Joker forciert hatte. Dagegen stand Bastian Schweinsteiger auch im dritten Pflichtspiel nicht in der Startformation. Der Deutsche kam erst nach der Pause für Carrick zum Einsatz. (si)

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