Letztes Heimspiel der Qualifikationsrunde

WASSERBALL. Zwei Matches hat der SC Kreuzlingen bis zum Beginn der NLA-Playoffs noch auszutragen. Dazu zählen die heutige Partie im Freibad Hörnli gegen den SC Schaffhausen sowie das Auswärtsspiel gegen den SV Basel am Samstag in einer Woche.

Matthias Frese
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WASSERBALL. Zwei Matches hat der SC Kreuzlingen bis zum Beginn der NLA-Playoffs noch auszutragen. Dazu zählen die heutige Partie im Freibad Hörnli gegen den SC Schaffhausen sowie das Auswärtsspiel gegen den SV Basel am Samstag in einer Woche.

Vergangenen Sonntagabend hat die Kreuzlinger Wasserballer eine bittere Nachricht erreicht. Nachdem man am Tag zuvor den SC Horgen deutlich besiegte, schien der zweite Platz in der Tabelle und damit der direkte Halbfinaleinzug so gut wie sicher. Nur wenn der Rekordmeister alle restlichen fünf Spiele gewinnt, kann er doch am SCK vorbeiziehen.

Kleine Aussicht auf Halbfinal

Eine harte Aufgabe, denn an jenem Sonntag wartete der bisher ungeschlagene Titelverteidiger aus Lugano. Doch das Unerwartete setzte tatsächlich ein: Das Zürcher Team schaffte es, dem Gegner die erste Niederlage der derzeitigen Saison zu verpassen. Aufs Neue erkennt man, dass Statistiken keine Partie entscheiden und nur vorsichtig zu geniessen sind. Zwar haben die Horgner nach wie vor vier Spiele auszufechten, allerdings scheint keiner der Konkurrenten eine Gefahr darzustellen, wenn man nicht zu locker ans Werk geht. Eben lediglich ein Ausrutscher kann den Kreuzlingern wieder die Chance auf das Überspringen der Viertelfinals erhöhen – ein Unentschieden vom SC Horgen reicht aus. Gleichwohl müssen die Thurgauer genauso ihre letzten zwei Begegnungen der Qualifikationsrunde gewinnen, um sich diese Möglichkeit zu wahren.

Derby gegen Schaffhausen

Deswegen geht es heute gegen den Nachbarn aus der Munotstadt ins Wasser. Während der Kontrahent seine einzigen zwei NLA-Meisterschaften in den Jahren 2004 und 2005 feierte, errangen die Gastgeber seit 1999 insgesamt acht Titel. In dieser Saison durften sich die Clubs nicht nur bei offiziellen Anlässen kennenlernen. Aufgrund der Nähe wurden einige Trainingsspiele gemeinsam absolviert, bei denen Taktiken und Spielzüge gegen eine NLA-Mannschaft getestet werden konnten. Beide Vereine kennen sich folglich besser als den restlichen Kader der Schweizer Spitzenliga. Ob dies ein Vor- oder Nachteil mit sich bringt, kann man freilich diskutieren. Jedoch gewann der SCK die erste Partie mit 10:6, das zweite Match endete gar in einem Remis.

Dementsprechend kann man keinem Team die Favoritenrolle definitiv zuordnen, indessen können die Kreuzlinger auf den Genuss des eigenen Bades und der treuen Fans zurückgreifen. Ungeachtet dessen sollten sie sich so langsam auf das weitaus grössere Ziel der Playoffs fokussieren. Wie bereits erwähnt, kristallisiert es sich heraus, dass der Weg zur Krone über den Viertelfinal gehen wird. Es stehen anstrengende Wochen bevor.