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Leichtes Spiel für den FCL? Koller schont die FCB-Stammelf

Der FC Luzern trifft heute Mittwoch (20 Uhr) auswärts auf einen FC Basel, der den Cupfinal vom nächsten Sonntag gegen Thun plant. Trotzdem wird die Aufgabe für den FCL kaum einfach.
Daniel Wyrsch, Basel
FCB-Trainer Marcel Koller erwartet einen «aggressiven» FCL. (Bild: Pascal Müller/Freshfocus (Sion, 19. April 2019))

FCB-Trainer Marcel Koller erwartet einen «aggressiven» FCL. (Bild: Pascal Müller/Freshfocus (Sion, 19. April 2019))

Der von Luzern-Trainer Thomas Häberli seit drei Partien in der Innenverteidigung eingesetzte Mittelfeldmann Olivier Custodio (24) spricht aus, was mehrere im Team über den heutigen Gegner FC Basel denken: «Die Basler könnten in Gedanken bereits beim Cupfinal sein.»

Custodio tritt als zentraler Abwehrspieler dank seiner guten Technik bislang überzeugend auf, er hat offenbar auch das Gespür, wie ein Gegner in bestimmten Situationen tickt. Ein Augenschein im St.-Jakob-Park macht am Dienstag deutlich, dass die Bebbi wirklich alles dafür tun, damit am nächsten Sonntag (14 Uhr, SRF 2) im Cupendspiel gegen den Aussenseiter FC Thun nichts schiefgeht. In der Liga sind und bleiben die Basler Tabellenzweiter.

FCB-Trainer Marcel Koller (58) beantwortet unsere Frage zur persönlichen Bedeutung des Cupfinals nicht. Er meint nur: «Jetzt ist der FC Luzern wichtig.» Doch seine angekündigten Personalmutationen gegen den FCL sprechen eine andere Sprache. «Ich denke schon, dass wir den einen oder anderen Wechsel vornehmen werden», sagt Koller und ergänzt: «Wir brauchen frische Kräfte am Sonntag.»

Omlin muss wohl wieder gegen den FCL zuschauen

Selbst Torhüter Jonas Omlin (25) wird wohl gegen seinen Ex-Verein Luzern geschont. «Es ist auch nicht in Stein gemeisselt, wer am Mittwoch im Tor steht», sagt Koller. Durchaus vorstellbar, dass der Obwaldner Omlin auch das zweite Heimspiel gegen den FCL nur als Zuschauer erlebt. Ende September beim Basler 2:1-Sieg über Luzern im St.-Jakob-Park hatte der inzwischen zum Kader der Nationalmannschaft gehörende Sachsler an einer Oberschenkelverletzung laboriert.

Seit Omlin Ende Oktober genesen zwischen die Pfosten zurückkehrte, hat er durchgespielt. Schlagzeilen neben dem Rasen machte er in der Boulevardpresse mit der neuen Freundin Janice van Eck (21), der Tochter von FCL-Aufstiegstrainer René van Eck.

Fokus gilt dem Gewinn des ersten Pokals der Karriere

Auf dem Platz hat Omlin eine leichte Baisse längst überwunden, am vergangenen Sonntag beim 1:3 gegen Meister YB verhinderte er mit starken Paraden eine höhere Niederlage. Nun gilt Omlins ganze Aufmerksamkeit, dem Gewinn des ersten Titels seiner Karriere.

Gegen Luzern dürfte der Däne Martin Hansen (28) anstelle von Omlin das FCB-Tor hüten. Koller will nichts von eine B-Elf wissen, die er gegen die Innerschweizer aufstellt. «Wir haben allen gezeigt, dass wir nicht zwei differente Teams haben, sondern ein A-Team. Alle Spieler, dich ich bisher einsetzte, haben die Vorgaben sehr gut umgesetzt.»

Koller setzt auf Profis, die den Fuss nicht zurückziehen

Interessant ist Kollers Erklärung, warum die Titulare Jonas Omlin, Valentin Stocker, Marek Suchy und Co. heute aller Voraussicht nach zuschauen: «Die Spieler müssen angespannt sein, wenn einer denkt, er könne den Fuss zurückziehen, dann weiss ich aus Erfahrung, dass dieses Verhalten gegen einen forsch in die Zweikämpfe gehenden Gegner gefährlich ist.» Der Basel-Trainer hat lieber Profis auf dem Feld, die als Nichtstammspieler keine Gedanken an den bevorstehenden Final in Bern verschwenden, sondern «Vollgas geben und durchziehen».

Koller hat sich via unsere Zeitung über den FCL informiert. «Ich habe gelesen, die Luzerner wollen bei uns gewinnen. Der Sieg gegen GC hat ihnen Luft gegeben.» Die Gefahr, noch einmal in den Barrage-Strudel zu geraten, sei aber noch nicht vollends abgewendet. «Sie werden alles reinhauen. Ich erwarte Luzern aggressiv, kompakt und mutig nach vorne spielend», sagt Koller.

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