Leichtes Spiel für Amriswil

Leader Amriswil feiert gegen Lugano einen 3:0-Heimsieg. Wie erwartet bleiben Andwil-Arnegg in Lausanne und Toggenburgs Frauen gegen Köniz chancenlos.

Leonz Eder
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Der TV Amriswil hatte sich wohl etwas mehr Widerstand von den Tessinern erwartet. «Wir hatten ein relativ leichtes Spiel, weil unser Gegner ziemlich schlecht agierte», sagte Adrian Schläpfer nach dem 3:0-Heimsieg seiner Equipe. «Die beiden Leistungsträger von Lugano, der Chinese Liu Chong und der Kanadier Behar Brock, waren nicht in Form, so dass ihr Spiel mit Ausnahme des ersten Satzes in sich zusammenfiel.» Die Thurgauer verzeichneten zudem wenig Eigenfehler, so dass der deutliche Erfolg gegen die wankelmütige Tessiner Mannschaft nicht überraschte. Beim Hinspiel in der Vorrunde war die Begegnung weitaus attraktiver und ausgeglichener verlaufen.

Andwil-Arnegg zahlt Lehrgeld

Es war keine Überraschung, dass die Fürstenländer in Lausanne gegen den Schweizer Meister nicht punkten würden. Dass sie auswärts aber gar nicht richtig ins Spiel kamen, schreibt Patrik Thürlemann der mangelnden Routine zu: «Wir sind einfach noch zu unerfahren, um mit langen Reisen sowie anderen Platz- und Hallenverhältnissen auswärts zurechtzukommen. Wir hoffen nun, dass wir uns diesbezüglich in den kommenden drei Auswärtspartien verbessern.»

Wie Andwil-Arnegg stand auch Volley Toggenburg gegen Köniz auf der Verliererseite. «Wenn unsere Annahmen ungenau waren, blieben wir mit unserem Angriffsaufbau chancenlos», sagte Captain Barbara Hässig. Konnten die Toggenburgerinnen hingegen die Aufschläge parieren, kamen sie mit schnellen Bällen auch zu schönen Punkten.

Amerikanerin besser integriert

Wichtig im Hinblick auf das nächste Spiel gegen Pfeffingen war vor allem, dass die neuverpflichtete Amerikanerin Kim McConaha in ihrer zweiten Partie für Toggenburg schon besser ins Team integriert wurde. «Die Abstimmung funktionierte besser und stimmt uns zuversichtlich für die weiteren Spiele», so Hässig.

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