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LEICHTATHLETIK: Unvergessliche Momente

Bei «Jugend trainiert mit Weltklasse» sind die Olympiasieger Sally Pearson, Sara Kolak und Thomas Röhler zu Gast in Frauenfeld. Am zweistündigen Anlass werden die Stars selber wieder zu Kindern.
Matthias Hafen
Aufwärmen gehört zum Sport: Diese Lektion erteilt Weltstar Sally Pearson (Mitte) den Kindern und Jugendlichen in Frauenfeld und geht mit gutem Beispiel voran. (Bild: Reto Martin)

Aufwärmen gehört zum Sport: Diese Lektion erteilt Weltstar Sally Pearson (Mitte) den Kindern und Jugendlichen in Frauenfeld und geht mit gutem Beispiel voran. (Bild: Reto Martin)

Matthias Hafen

matthias.hafen@thurgauerzeitung.ch

25000 Zuschauer werden heute Abend das Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich im Letzigrund mitverfolgen. Doch keiner von ihnen wird den Stars so nahe kommen wie die 100 auserwählten Kinder, die am Dienstagabend mit drei Olympiasiegern auf der Kleinen Allmend in Frauenfeld trainieren durften. «Jugend trainiert mit Weltklasse» heisst der Anlass, der in insgesamt sechs Städten Halt machte. Der LC Frauenfeld bemühte sich um die Austragung, «weil das Training mit den Weltstars die Kinder zum Sport bewegt», sagt OK-Präsident Matthias Gredig. Das sei das Beste, was man erreichen könne.

Für den LC Frauenfeld eine Frage des Images

Der Anlass kostet den LC Frauenfeld «viel Zeit zahlreicher freiwilliger Helfer, sonst nichts», so Gredig. «Aber wir verdienen auch nichts damit.» Man wolle den Kindern diese Gelegenheit bieten und sich als aktiver Verein positionieren. Über 300 Jugendliche hätten sich für das Training auf der Kleinen Allmend interessiert. Zwei Drittel davon musste eine Absage erteilt werden. «Keine schöne Aufgabe», sagt Gredig. «Aber mehr als hundert Kinder würden den Rahmen sprengen.» Denn nach dem Training findet eine Autogrammstunde statt, die heutzutage ohnehin eine zeitraubende Fotosession ist.

Die Olympiasieger Sally Pearson aus Australien (100 m Hürden), Sara Kolak aus Kroatien (Speerwurf) und Thomas Röhler aus Deutschland (Speerwurf) zeigten diesbezüglich Durchhaltevermögen. «Das Schönste sind die freudigen Augen der Kinder», sagte Pearson nach dem Anlass. Dafür nehme sie sich gerne Zeit. Natürlich konnten sie und ihre Speerwurf-Kollegen kein ernsthaftes Training anbieten. Zu heterogen war die Gruppe.

Für eine kurze Zeit ganz unbeschwert

Im spielerischen Umgang mit den Kindern wurden die drei Weltstars selber wieder zu Kindern. «Sie übertragen einem ihre Unbeschwertheit», sagte Speerwerfer Röhler. Dabei sorgten er, Pearson und Kolak für manch unvergesslichen Moment bei den Kindern, die für das einmalige Training aus der ganzen Ostschweiz angereist waren.

Weltklasse Zürich

Vorschau auf Seite 40

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