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LEICHTATHLETIK: Büchel bleibt ohne Chance

Für Selina Büchel endet die Hallen-WM in Birmingham enttäuschend. Die zweifache Hallen-Europameisterin wird im Final über 800 m Sechste und Letzte.
Das nächste grosse Ziel von Selina Büchel ist die Freiluft-EM im August in Berlin. (Bild: Alastair Grant/AP)

Das nächste grosse Ziel von Selina Büchel ist die Freiluft-EM im August in Berlin. (Bild: Alastair Grant/AP)

Schon früh im Rennen war Selina Büchel in einen Positionskampf verwickelt, der sie viel Energie kostete. Bis kurz vor Beginn der Schlussrunde konnte sie zwar das hohe Tempo der Spitzenläuferinnen aus Afrika und den USA einigermassen mitgehen, ehe sie abreissen lassen musste und noch ans Ende des Feldes durchgereicht wurde. «Ich bin sehr enttäuscht», sagte die Toggenburgerin. «In einen Final geht man immer, damit man um die Medaillen kämpfen kann.» Diese blieben für die 26-Jährige aber ausser Reichweite. Mit 2:03,01 verpasste Büchel ihre Saisonbestzeit von 2:01,80 klar. Allerdings hätte auch eine Zeit im Bereich ihres Schweizer Rekords von 2:00,38 nicht zum Sprung auf das Podest gereicht.

«Ich habe zu Beginn wohl zu viele Körner verbraucht»

Die zweifache Europameisterin ging damit auch in ihrem zweiten WM-Final in der Halle leer aus. «Ich hoffte, ich könnte aus den Fehlern des Finals in Sopot lernen. Aber das gelang mir leider nicht. Ich habe zu Beginn des Rennens wohl zu viele Körner verbraucht.» An der polnischen Ostseeküste war Büchel 2014 überraschend in den Final eingezogen. In diesem belegte sie Platz vier, nachdem sie auf den ersten drei Runden ebenfalls zu viel Kraft gelassen hatte. Gold über 800 m sicherte sich Francine Niyonsaba aus Burundi.

Peter Haas, der Chef Leistungssport von Swiss Athletics, zog ein positives Fazit der Wettkämpfe in Birmingham. Auch für ihn ragte selbstredend die Bronzemedaille von Mujinga Kambundji über 60 m heraus. «Ihre Sprint-Medaille ist nicht hoch genug einzuschätzen», so Haas, der sich insbesondere darüber freute, dass die Bernerin ihren Schweizer Rekord auch an den Titelkämpfen bestätigen konnte. «Sie hat sich von Lauf zu Lauf gesteigert und sich in einem Turnier gegen die Weltspitze durchgesetzt.» Auch über den Finaleinzug von Büchel zeigte sich Haas sehr erfreut: «Ein Top-sechs-Resultat ist hervorragend.» Der Wermutstropfen aus Schweizer Sicht war die Disqualifikation von Lea Sprunger im Halbfinal über 400 m. (sda)

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