Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LEICHTATHLETIK: Auf Büchel wartet starke Konkurrenz

Die Toggenburgerin Selina Büchel lief vor vier Jahren an der Hallen-WM auf den vierten Platz. An den Titelkämpfen in Birmingham sieht sich die 800-m-Läuferin dennoch als Aussenseiterin.
Jörg Greb

Podestplätze von Schweizer Leichtathleten an Hallen-Weltmeisterschaften sind selten. Sechs gab es bisher – durch Werner Günthör, Anita Protti, Julie Baumann, Sandra Gasser und André Bucher. Umso erstaunlicher ist es, dass in diesem Jahr gleich drei Schweizer Anwärterinnen auf Edelmetall nach Birmingham gereist sind. Hoffnungsträgerinnen sind: Sprinterin Mujinga Kambundji über 60 m, Lea Sprunger über 400 m sowie die Ostschweizer 800-m-Rekordhalterin Selina Büchel. Die ersten beiden führten zwischenzeitlich die Weltjahresbestenlisten an. Und Büchel ist zweifache Hallen-Europameisterin.

Vorerst von Medaillen sprechen indes alle drei nicht. «Es geht darum, den Final zu erreichen», sagt Büchel. «Das Niveau ist in diesem Jahr enorm hoch. Es wird schwierig werden, sich zu qualifizieren.» Zumal das Ausscheidungsprozedere hart ist. Am Samstag werden die sechs Finalistinnen direkt ermittelt. Als ­Favoritin sieht sich die 26-Jährige nicht, höchstens als Aussenseiterin. Mit der starken Konkurrenz hängt dies zusammen, ebenso aber mit ihrer bisherigen Saison. Als «so so lala» bezeichnet sie diese und verschweigt nicht, dass sie «gerne etwas schneller gelaufen wäre». Mit 2:01,80 Minuten über 800 m musste sie sich begnügen. Ihre Bestzeit liegt bei 2:00,31. Auch über 400 und 1500 m konnte sie nicht ganz überzeugen. Doch die vergangenen Hallensaisons verliefen ähnlich. Büchel benötigte immer Zeit und Rennen, bis sie ihren Zenit erreichte. Sie sagt: «In diesem Jahr spürte ich die Umstellung vom Grundlagentraining und Schnelllaufen bei hoher Übersäuerung besonders.» Mittlerweile ist sie aber überzeugt: «Es kommt gut.» Als mental aufbauend will sie die Erinnerungen an ihre bisher einzige Indoor-WM nutzen: Vor vier Jahren lief sie auf Platz vier.

Jörg Greb

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.