Leicester schafft die Wende

Leicester City und Juventus Turin haben sich für die Viertelfinals qualifiziert. Leicester schaffte bei seiner Premiere den Einzug dank einem 2:0 zu Hause gegen den FC Sevilla.

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Wes Morgan jubelt, nachdem er im Viertelfinal das 1:0 für Leicester erzielt hat. (Bild: AP)

Wes Morgan jubelt, nachdem er im Viertelfinal das 1:0 für Leicester erzielt hat. (Bild: AP)

Zum Helden Leicesters avancierte Torhüter Kasper Schmeichel. In der 80. Minute parierte er den schwach getretenen, allerdings nicht berechtigten Foulpenalty von Steven Nzonzi und damit den 1:2-Anschlusstreffer der Gäste. Damit verhinderte er eine Verlängerung. Bereits im Hinspiel in Sevilla hatte Schmeichel einen Penalty von Joaquin Correa pariert und mit einem halben Dutzend weiterer erstklassiger Paraden eine Kanterniederlage der Engländer verhindert. So schaffte Leicester dank der beiden Treffer von Wes Morgan und Marc Albrighton nach dem 1:2 im Hinspiel die Wende und zog bei seiner Champions-League-Premiere gleich in die Viertelfinals ein. Sevilla hingegen verlor einen Zweikampf, den es nie und nimmer hätte verlieren dürfen. Die Mannschaft von Jorge Sampaoli verzeichnete über 180 Minuten ein deutliches Chancenplus.

Doch das Glück war den ­«Foxes» hold. Unmittelbar vor dem 2:0 durch Albrighton hatte Sergio Escudero mit seinem herrlichen Schuss aus 25 Metern nur die Lattenunterkante getroffen, später kam der verschossene ­Penalty dazu. Auch Nasri (4.) und Correa (67.) hatten sich gute Chancen zu einem Erfolg geboten. Schmeichel parierte aber auch in diesen Aktionen glänzend. Auch nach dem Platzverweis gegen Nasri, der nach einem Rencontre mit Jamie Vardy in der 74. Minute die gelb-rote Karte sah, drückte Sevilla vehement auf den Ausgleich – ohne Fortüne.

Neben Leicester qualifizierte sich auch Juventus Turin für die Viertelfinals. Der Leader der Serie A, der ohne Stephan Lichtsteiner antrat, gab sich nach dem 2:0 im Hinspiel auch zu Hause gegen den FC Porto keine Blösse. Der italienische Meister gewann das Rückspiel 1:0 und qualifizierte sich zum dritten Mal in den vergangenen fünf Jahren für die Viertelfinals. Der letzte Funke Hoffnung der Gäste auf die Wende erlosch fünf Minuten vor der Pause, als Portos Verteidiger Maxi Pereira vom Platz gestellt wurde. Er hatte den Schuss von Gonzalo Higuain kurz vor der Torlinie mit den Armen abgeblockt und verhinderte damit einen Treffer des Argentiniers. Paulo Dybala verwandelte den Handspenalty souverän. (sda)