Leader die Stirn geboten

Der HC Thurgau verliert auswärts gegen den NLB-Tabellenführer EHC Olten mit 2:5 (2:1, 0:0, 0:4). Dies, nachdem die Leuen in den ersten beiden Dritteln verdient geführt hatten.

Annalena Aerni
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HCT-Stürmer Brandon Dietrich (gelb) versucht sich vor dem Tor gegen die Oltner Akteure durchzusetzen. (Bild: Anton J. Geisser)

HCT-Stürmer Brandon Dietrich (gelb) versucht sich vor dem Tor gegen die Oltner Akteure durchzusetzen. (Bild: Anton J. Geisser)

EISHOCKEY. Trainer Marbach gab sich vor dem Spiel optimistisch: «Wir können das erste Mal zwei Spiele hintereinander mit derselben Aufstellung spielen. Ich hoffe, das ist ein gutes Omen.» Zuerst sah es aber nicht danach aus, als ob sich Marbachs Hoffnungen bestätigen würden. Die Leuen mussten in den ersten zwei Spielminuten gleich zwei Strafen hinnehmen, davon eine wegen zu vielen Spielern auf dem Eis.

Wer den Leader kennt, weiss, dass Olten im Powerplay sehr effizient ist und jede gebotene Chance nutzt. Auf wundersame Weise war dies gestern aber nicht der Fall. Im Gegenteil: Die Leuen gingen gar mit 2:0 (9. Charpentier/11. Bieri) in Führung. Über zwei Drittel hinweg gelang es den Leuen, diesen Vorsprung zu halten, bis Olten im letzten Drittel mächtig aufdrehte. Satte vier Tore schossen die Gastgeber im Schlussabschnitt und machten so den HCT-Siegestraum zunichte. An der Powerplay-Effizienz fehlte es dem Leader aber bis zum Schluss. Der HCT verbuchte insgesamt 22 Strafminuten, wovon die «Mäuse» nur bei einem Tor profitieren konnten.

Dies zeigt, dass die Mannschaft von Marbach gegen Olten eine mehr als annehmbare Leistung gezeigt hat. Die Leuen haben dem Leader die Stirn geboten.

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