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LE MANS: Buemi soll es richten

Nach der Niederlage von 2016 starten die drei Toyota-Werkteams als Favoriten in den 24-Stunden-Klassiker. Seit 1985 gab es für die Japaner bei 18 Teilnahmen keinen Sieg.

Fünf zweite Plätze waren bisher die Bestergebnisse für den japanischen Automobilhersteller Toyota. Nun soll es eines der drei Werkteams mit den TS050-Hybrid-Autos richten, den «Fluch von Le Mans» zu besiegen. Die bitterste Niederlage kassierte Toyota vor einem Jahr, als Sébastien Buemis Teampartner Kazuki Nakajima eine Runde vor Schluss nach 23 Stunden und 58 Minuten in Führung liegend auf der Zielgeraden stehen geblieben war. Und der Schweizer Neel Jani im Porsche 919 Hybrid den Sieg erbte. Die Ausgangslage für eine Revanche präsentiert sich verheissungsvoll. Audi hat sich aus der Langstrecken-WM zurückgezogen, Porsche ist nicht mehr so stark wie in den Jahren zuvor, und die ersten zwei Rennen der Langstrecken-WM hat das Team mit Buemi gewonnen.

Vier Schweizer Siege in den vergangenen sechs Jahren

Viermal in den vergangenen sechs Jahren stand beim neben «Indy 500» wohl prestigeträchtigsten Autorennen der Welt ein Schweizer zuoberst auf dem Podest. Vor Janis Triumph hatte Marcel Fässler 2011, 2012 und 2014 zum Siegerteam von Audi gehört. Jetzt will sich auch Buemi bei der 85. Austragung in die Siegerliste eintragen lassen. Der aktuell erfolgreichste Autorennfahrer der Welt mit acht Siegen in zehn Rennen rechnet damit, dass es am Wochenende sogar zu einer internen Stallorder kommen wird. «Ich tue alles für diesen Sieg. Er wäre mehr wert als meine Titel in der Langstrecken-WM und in der Formel E», sagt der 28-jährige Westschweizer.

Heuer überlässt Toyota nichts dem Zufall. Bereits am letzten Sonntag flog Buemi mit seinen Teamkollegen Anthony Davidson und Nakajima sowie den Fahrern aus den zwei Schwesterteams mit einem Privatjet direkt vom Formel-E-Rennen in Berlin in den Nordwesten Frankreichs. (sda)

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