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LANGLAUF-SPRINT: Das Diplom knapp verfehlt

Laurien van der Graaff realisiert ihr bestes Ergebnis an einem Grossanlass im Einzelsprint. Die Davoserin wird Zehnte in der klassischen Technik.

«Klar träumt man von mehr. Aber der zehnte Rang ist realistisch und letztlich solid», sagte Laurien van der Graaff nach dem Wettkampf. Bei einem Weltcuprennen wäre sie mit dieser Leistung bestimmt zufrieden ge­wesen, aber unter dem Etikett Olympische Spiele wisse sie es noch nicht so recht. Die 30-Jährige wirkte allerdings nicht betrübt. «Ich war einfach nicht besser. Mit dem Halbfinalvorstoss habe ich meine Zielsetzung erreicht.» Ihre beiden Weltcupsiege hatte sie denn auch auf den von ihr bevorzugten Skatingski gefeiert.

Van der Graaff hatte zuvor im fünften und letzten Viertelfinal-Heat den zweiten Platz erreicht und dabei mit einem starken Finish unter anderen die Schwedin Anna Dyvik und die Norwegerin Ingvild Flugstad Östberg hinter sich gelassen. Eigentlich wollte sie sich in der dritten Serie einteilen lassen, was ihr mehr Zeit zur Regeneration verschafft hätte. Doch Nadine Fähndrich, in der Qualifikation als 20. um einen Rang besser klassiert, schnappte ihr diesen Platz weg. Für Fähndrich bedeuteten danach die Viertelfinals Endstation, ebenfalls musste bei den Männern Jovian Hediger nach den Viertelfinals seine Sachen packen.

Klaebo im Langlauf jüngster Olympiasieger

Die Titel feierten andere. Johannes Hösflot Klaebo und Stina Nilsson hatten aufgrund der bisherigen Resultate in diesem Winter als Favoriten auf Gold im Olympia-Sprint in der klassischen Technik gegolten. Beide hielten dem Druck stand und siegten äusserst souverän. Derweil Nilsson mit ihren 24 Jahren bereits zum zweiten Mal an Olympischen Spielen im Einsatz stand, absolvierte Klaebo erst seinen zweiten Olympia-Einsatz überhaupt. Zwei Tage nach der Niederlage mit Platz zehn im Skiathlon triumphierte er in seiner Paradedisziplin auf überlegene Weise vor dem italienischen Sprint-Weltmeister Federico Pellegrino und Alexander Bolschunow aus Russland. Mit seinem typischen «Sprung-Schritt» führte Klaebo beim happigen Schlussanstieg die Entscheidung herbei. Einige Sekunden später wurde er mit 21 Jahren zum jüngsten Langlauf-Olympiasieger aller Zeiten. Nilsson setzte sich deutlicher als erwartet vor Maiken Caspersen Falla durch, der letztjährigen Weltmeisterin und Olympiasiegerin von 2014. (sda)

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