Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LANGLAUF: «Ich mag diesen Druck»

Dreimal holte Dario Cologna in seiner Karriere Olympiagold. In Pyeongchang tritt der 31-Jährige als Topfavorit an. Im Interview erklärt der Bündner, wie er mit den Erwartungen umgeht.
Claudio Zanini, Luterbach

Falls es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Dario Cologna in blendender Verfassung ist, lieferte er den im letzten Weltcuprennen vor den Winterspielen, am Sonntag in Seefeld: Seinen vierten Saisonsieg feierte der Münstertaler. Dass die Verantwortlichen von Swiss Olympic bei ihrer Zielsetzung «11 Medaillen plus»wohl eine oder zwei Medaillen des Bündners einkalkulieren, bringt diesen nicht aus der Ruhe, wie er gestern bei der Abgabe der Olympiabekleidung erklärte.

Dario Cologna, mindestens 11 Medaillen hat Delegationsleiter Ralph Stöckli als Zielvorgabe formuliert. Sind in der Rechnung von Stöckli Colo­gna-Medaillen enthalten?

Ich weiss nicht, ob er von mir Medaillen budgetiert hat (lacht). Nein, im Ernst: Wir wollen als Team gut abschneiden. Aber letztlich muss jeder für sich schauen und seine bestmögliche Leistung abrufen – dann kommen die Medaillen schon zusammen. Wir sahen in diesem Winter viele gute Leistungen, es gibt mehrere Kandidaten für Edelmetall. Es wäre schön, wenn ich meinen Teil beitragen kann, aber wir haben verschiedene Eisen im Feuer.

Ihre Form ist zurzeit nahe an der Perfektion, das letzte Rennen vor Olympia gewannen Sie. Können Sie in dieser Verfassung überhaupt ein anderes Ziel haben als den Medaillengewinn?

Das ist sicher mein Ziel. Bei den vergangenen beiden Winterspielen hat es für Gold gereicht, darum will ich mit ähnlichen Ambitionen nach Südkorea gehen. Jetzt, wo ich solch gute Leistungen im Weltcup zeigen konnte, sowieso. Aber man darf nicht vergessen: Für eine Medaille muss sehr viel zusammenpassen.

Führt Ihre Form letztlich dazu, dass der Druck auf Sie grösser wird?

Die Erwartungen sind sicher gestiegen. Denn in den letzten beiden Saisons ist nicht immer alles so gut aufgegangen, jetzt habe ich wieder Erfolge feiern können. Aber die hohen Erwartungen sind nicht neu für mich. Ich würde sogar sagen, dass ich diesen Druck mag. Und: Man trainiert ja auch, um genau diese grossen Rennen zu laufen.

Nun haben Sie die offiziellen Olympiakleider bekommen. Zufrieden mit dem Design?

Sie gefallen mir sehr gut. Natürlich in den Schweizer Farben. Und von guter Qualität – das passt ausgezeichnet zu uns.

Claudio Zanini, Luterbach

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.