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Land unter am Zürichsee: Der FC Wil kassiert in Rapperswil-Jona eine 0:4-Niederlage

Beim FC Rapperswil-Jona geht der FC Wil 0:4 unter. Einmal mehr zeigen sich die Wiler in der Offensive erschreckend harmlos. Dazu kommen im Ostschweizer Derby auch defensive Unzulänglichkeiten.
Gianluca Lombardi, Rapperswil-Jona
Wils Sergio Cortelezzi im Zweikampf mit Egzon Kllokoqi. (Bild: Gianluca Lombardi)

Wils Sergio Cortelezzi im Zweikampf mit Egzon Kllokoqi. (Bild: Gianluca Lombardi)

Der FC Wil knüpfte in Rapperswil an die vergangenen Wochen an. Erneut war das Spiel nach vorne das Sorgenkind der Ostschweizer. Fehlende Ideen und Unentschlossenheit führten dazu, dass kaum nennenswerte Torchancen erspielt wurden. Trotzdem hatten die Gäste das Geschehen phasenweise im Griff und machten einen ansprechenden Eindruck – aber jeweils nur bis zum Strafraum.

Rapperswil-Jona trat zu Beginn vorsichtig auf. Selten kamen die Spieler des Heimteams gefährlich über die Mittellinie. Es passte dann aber in das Gesamtbild der vergangenen Wochen, dass Rapperswil-Jona mit der ersten Chance durch Aldin Turkes in Führung ging. Zehn Minuten später folgte beinahe das 2:0, doch Zivko Kostadinovic im Tor der Wiler war zur Stelle. Auch die Wiler verzeichneten in dieser Phase eine gute Chance. Ivan Audino setzte sich zentral vor dem Tor gut durch, aber hinter seinem Abschluss steckte zu wenig Kraft und Präzision.

Rapperswil-Jona spielt gross auf

Im zweiten Durchgang drehten die Hausherren mit der Führung im Rücken auf. Mit seinem zweiten Tor an diesem Abend erhöhte Turkes auf 2:0. Der Widerstand der Wiler war damit gebrochen, die Gastgeber zogen ihr Spiel nun durch. Maren Haile-Selassie genoss in der 63. Minute zu viele Freiheiten, erhöhte auf 3:0 und sorgte damit für die definitive Entscheidung. Von den Wilern war in der zweiten Halbzeit nichts zu sehen. Viele Fehlpässe, versprungene Bälle und verlorene Zweikämpfe prägten das Bild fortan.

Ganz anders der FC Rapperswil-Jona, welcher noch nicht genug hatte. Sangoné Sarr krönte den Auftritt des Tabellenletzten mit einem schönen Schlenzer zum 4:0. Dieses Tor war gleichbedeutend mit dem Schlussstand. Der FC Wil wurde von den Rapperswilern kalt geduscht. Zu viele Faktoren passten sowohl in der Offensive als auch in der Defensive nicht zusammen, so dass die Niederlage auch in der Höhe verdient war. Die Wiler warten nun seit acht Spielen auf einen Sieg. Die nächste Möglichkeit bietet sich am kommenden Freitag im Heimspiel gegen den FC Winterthur. Dann wird eine erhebliche Leistungssteigerung nötig sein, um zurück auf die Erfolgsspur zu kommen.

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