Länderspiele
Drei St.Galler vertreten die Schweiz an der U21-EM in Slowenien – Fazliji und Adamu ebenfalls mit Aufgeboten

Mit Jérémy Guillemenot, Miro Muheim und Leonidas Stergiou gehören drei St.Galler dem Schweizer Aufgebot für die U21-EM an. Zwei weitere junge Ostschweizer reisen kommende Woche ebenfalls zu ihren Nationalteams.

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St.Gallens Verteidiger Betim Fazliji (links) am vergangenen Sonntag gegen YB-Spieler Felix Mambimbi.

St.Gallens Verteidiger Betim Fazliji (links) am vergangenen Sonntag gegen YB-Spieler Felix Mambimbi.

Patrick B. Krämer/Keystone

(pl) Der 21-jährige Betim Fazliji gehört zum Kader des Kosovo. Die Mannschaft von Trainer Bernard Challandes absolviert kommende Woche ein Testspiel gegen Litauen, ehe die Qualifikation für die WM 2022 in Katar beginnt.

Dabei trifft der Kosovo in Pristina auf Schweden und in Sevilla auf Spanien. Fazliji, aufgewachsen in Rebstein, hat bis anhin ein Testländerspiel für das kosovarische Nationalteam bestritten.

Junior Adamu

Junior Adamu

Claudio Thoma/Freshfocus

Der 19-jährige Junior Adamu, St.Gallens Leihspieler von Salzburg, absolviert mit der U21 von Österreich zwei Testspiele: In Spanien trifft das Team auf Saudi-Arabien und Polen.

Stergiou und Rieder mit Jahrgang 2002

Mit Jérémy Guillemenot, Miro Muheim sowie Leonidas Stergiou wurden am Montag gleich drei St.Galler von Nationaltrainer Mauro Lustrinelli für die U21-EM nominiert. Wils Torhüter Philipp Köhn sowie der frühere St.Galler Abwehrspieler Jasper van der Werff gehören dem Aufgebot ebenfalls an.

Stergiou und Fabian Rieder von den Young Boys sind die jüngsten Spieler im Kader der Schweizer. Beide haben Jahrgang 2002.

St.Gallens Leonidas Stergiou gegen Jean-Pierre Nsame von den Young Boys.

St.Gallens Leonidas Stergiou gegen Jean-Pierre Nsame von den Young Boys.

Patrick B. Krämer/Keystone

Erstmals seit 2011 hat sich die Schweizer U21-Nationalmannschaft wieder für eine EM qualifiziert. Der erste Teil des Nachwuchsturniers wird Ende März in Slowenien und Ungarn ausgetragen. Die Mannschaft von Trainer Lustrinelli absolviert ihre Partien in Slowenien. Dabei trifft sie auf England, Kroatien und Portugal.

Die 16 Teams wurden in vier Vierergruppen aufgeteilt, die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe ziehen in die Viertelfinals ein.

Übersteht die Schweiz die Gruppenphase, nimmt sie zwischen dem 31. Mai und dem 6. Juni an den K.o.-Spielen teil, die ebenfalls in Slowenien ausgetragen werden. Titelverteidiger ist Spanien. Die Iberer sind auch dieses Jahr favorisiert.

Die Aufteilung verhindert eine Überschneidung mit der EM

Das Format in diesem Jahr ist aussergewöhnlich: Die Aufteilung des Nachwuchsturniers verhindert eine Überschneidung mit der EM der «Grossen», die im Sommer stattfindet. Die EM musste im vergangenen Jahr wegen der Coronapandemie verschoben werden.

Vor der Länderspielpause trifft St.Gallen am Samstag auswärts auf Lausanne. Nach dem Meisterschaftsunterbruch empfangen die Ostschweizer am 3. April den FC Zürich.

Die EM-Gruppenspiele der Schweizer U21. Donnerstag, 25. März, 15 Uhr, in Koper: England – Schweiz. – Sonntag, 28. März, 18 Uhr, in Koper: Kroatien – Schweiz. – Mittwoch, 31. März, 18 Uhr, in Ljubljana: Portugal – Schweiz.

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