Laaksonen kommt nach Egnach

TENNIS. Die Bodensee Open in Egnach, welche morgen beginnen, haben ein prominentes Aushängeschild: Der Schweizer Daviscup-Spieler Henri Laaksonen hat seine Teilnahme beim grössten Preisgeldturnier in Europa bestätigt.

Marie-Theres Brühwiler
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Henri Laaksonen bei seinem Daviscup-Einsatz im vergangenen März. Er ist an den Bodensee Open topgesetzt. (Bild: pd/freshfocus)

Henri Laaksonen bei seinem Daviscup-Einsatz im vergangenen März. Er ist an den Bodensee Open topgesetzt. (Bild: pd/freshfocus)

Zur selben Zeit wie Belinda Bencic, die vor zwei Jahren die «Mc Donald's Bodensee Open» gewann, am Sonntagabend in Toronto zu ihrem wichtigsten Sieg ansetzte, erhielt der Egnacher Turnierdirektor Mäx Andys eine erfreuliche Zusage. Daviscup-Spieler Henri Laaksonen bestätigte seine Teilnahme an den Bodensee Open 2015.

Hervorragend besetzt

Grund zur Freude haben die Turnierorganisatoren Mäx Andys und Franco Baldella aber nicht nur wegen der prominentesten Anmeldung. Obwohl beim bereits sechsten Traditionsturnier in Egnach keine WTA- und ATP-Punkte vergeben werden, gibt sich einmal mehr die internationale Crème de la Crème die Ehre. Unter den zehn Gesetzten in der Damen- und Herrenkategorie sind nicht weniger als zehn Länder vertreten.

Nach dem topgesetzten Henri Laaksonen (N1.3/ATP 340), der bei der letzten Daviscup-Begegnung gegen Belgien mit zwei Siegen gegen deutlich bessere ATP-Spieler für Furore sorgte, ist mit Alexander Sadecky (N1.8) ein weiterer Einheimischer in Lauerposition. Die stärksten Konkurrenten der Schweizer stammen aus der Slowakei, Bulgarien, Argentinien, Frankreich und Deutschland.

Mit Thurgauer Beteiligung

Bei den Frauen hat aus Schweizer Sicht die U18-Vize-Europameisterin von 2013, Karin Kennel, die besten Karten. Die N2-Spielerin wird auf der Setzliste an Nummer neun und direkt vor der TC-Hörnli-Spielerin Nina Stadler (N2.18) geführt. Topgesetzt ist Patricia Mayr-Achleitner (N1.6/WTA 201) aus Österreich. Aber auch Sofia Shapatava (N1.7/WTA 250) aus Georgien und die Slowenin Nastja Kolar (N1.7/WTA 268) werden im Kampf um den Siegercheck von 7500 Franken ein gewichtiges Wort mitreden.

Die Bodensee Open bieten auch jüngeren Spielerinnen eine Gelegenheit, sich auf höchstem Niveau mit der internationalen Konkurrenz zu messen. So etwa Nadine Keller (N4.62) aus Dussnang. Für die Hinterthurgauerin dürfte die Luft jedoch sehr dünn sein. Die 15-Jährige trifft morgen um 18.30 Uhr bereits in der Auftaktrunde auf die an Nummer fünf gesetzte Italienerin Georgia Brescia (N1.8). Auf die amtierende Junioren-Schweizer-Meisterin Chiara Grimm (N3.39) aus Tägerwilen wartet mit der Slowakin Sarlota Cesnekova (N2.21) ebenfalls eine happige Gegnerin. Gleiches gilt für die mit Wild Cards ausgestatteten Claudio Sgarbi (TC Egnach) und Jakub Paul (TC Hörnli). Für die 14jährige Schaffhauserin Leonie Küng (N3.33) liegt hingegen ein Vorstoss in Runde zwei drin.

www.bodenseeopen.ch

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