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KUNSTTURN-EM: Freud und Leid bei Ilaria Käslin

Ilaria Käslin verpasst in Cluj-Napoca wegen eines Sturzes am Schwebebalken den Einzug in den Gerätefinal. Die Qualifikation für den Mehrkampffinal schafft die 19-jährige Tessinerin dafür souverän.

Im Mehrkampf beendete Ilaria Käslin mit 51,199 Punkten als 16. der bereinigten Rangliste die Qualifikation. Kommt sie heute im Final ohne Sturz durch, liegt die Egalisierung ihrer Bestleistung von 2013 in Moskau, als ­Kaeslin Dreizehnte wurde, in Reichweite. Als zweite Schweizerin zog die erst 15-jährige Lynn Genhart bei ihrem EM-Début als 19. in das Feld der Top 24 ein. Der erneute Einzug in den Final am Schwebebalken, an dem Käslin vor einem Jahr in Bern Rang vier geschafft hatte, war im Vorfeld der Titelkämpfe ihr grosses Ziel gewesen. Doch die schwierige dreifache Flickflack-Kombination wurde der Tessinerin zum Verhängnis. Sie rutschte bei der Landung ab und stürzte, was sie mit einem Mangel an Konzentration begründete. Von ihrem Malheur liess sich Käslin im Gegensatz zu früheren Wettkämpfen ­jedoch nicht entmutigen. Die Tessinerin blieb fokussiert und zeigte am Boden und am Sprung eine starke Leistung. Mit ihrer eleganten Übung am Königsgerät verpasste sie eine Überraschung knapp. Als Neunte fehlten ihr am Boden nur 0,066 Punkte zum Finaleinzug. Nicht ganz ohne Patzer kam Genhart durch den Wettkampf. Die Zürcherin begann nervös. Am Schwebebalken konnte sie einen Sturz nur in ­extremis verhindern. Dass es am Ende klar zum Einzug in den Final reichte, kam für die EM-Zweite bei den Juniorinnen von 2016 schliesslich überraschend.

Die Qualifikation gewann mit 56,198 Punkten die Britin Elissa Downie, die sich für alle vier Gerätefinals qualifizierte. Für den Höhepunkt in der Arena Polivalenta sorgten die Auftritte der Rumäninnen Larisa Iordache und Catalina Ponor. Iordache gewann die Qualifikation am Schwebebalken, Ponor qualifizierte sich am Schwebebalken und am Boden für den Final. (sda)

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