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Küngs Weg zurück in den Weltcup

Vor elf Monaten konnte Mirena Küng nach einem Trainingssturz ihren rechten Arm nicht mehr bewegen, es drohte eine permanente Lähmung. Nun arbeitet die Innerrhoder Skifahrerin aber an ihrem Comeback.
Mirena Küng bereitet sich zu Hause in der Steinegg und im Wallis auf ihre Rückkehr in den Skizirkus vor. (Bild: Urs Bucher)

Mirena Küng bereitet sich zu Hause in der Steinegg und im Wallis auf ihre Rückkehr in den Skizirkus vor. (Bild: Urs Bucher)

SKI ALPIN. Im vergangenen September stürzte die Innerrhoder Skifahrerin Mirena Küng im Training in Chile schwer. Ihre Schulter sprang aus dem Gelenk; ein Nerv war angerissen. Der 26-Jährigen drohte die permanente Lähmung des rechten Arms. Anstelle von Weltcuprennen warteten langwierige Therapien auf Küng. Seit vergangenem Mai steht sie aber wieder auf den Ski und bereitet sich auf den Winter vor. Dort setzt sie zum Sprung in den Weltcup an.

«Für mich war es nie ein Thema, aufzuhören», sagt Küng. Denn Aufgeben ist nicht ihr Ding. Als Juniorin beendete sie zwar die Skikarriere, als der Kanton Appenzell Innerrhoden keinen Beitrag ans Schuldgeld für das Sportgymnasium Davos leisten wollte. Stattdessen besuchte Küng die Mittelschule in Appenzell. Kurz vor der Matura meldete sich ihr ehemaliger Trainer vom Ostschweizer Skiverband bei ihr und fragte, ob sie es nicht noch einmal mit der Sportkarriere versuchen wolle. Küng sagte zu, erhielt aber vom Verband vorerst keine Unterstützung. Auftritte mit der Streichmusik Geschwister Küng spülten das Geld für die Skikarriere in die Kasse – noch heute gehört die 26-Jährige der Familienformation an. Im kommenden Winter sind für Küng vorerst Einsätze im Europacup geplant. Sie soll den Aufbau nach der Verletzung ohne Druck durchführen können und so den erneuten Sprung in den Weltcup schaffen. (chk)

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 20. August.

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