Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Der SC Kriens will Lausanne in die Knie zwingen

Der SC Kriens spielt am Sonntag (14.30, Kleinfeld) gegen Lausanne-Sport. Acht aktuelle Fragen zum SCK und die Antworten dazu.
Turi Bucher
Die 1. Partie zwischen Lausanne (unten Sancidino Silva) und Kriens (Anthony Bürgisser) endete 1:1. (Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone (20. Juli 2018))

Die 1. Partie zwischen Lausanne (unten Sancidino Silva) und Kriens (Anthony Bürgisser) endete 1:1. (Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone (20. Juli 2018))

1. Von 13 Partien hat Kriens nur 2 gewinnen können. Allerdings auch nur 3 verloren. Dazwischen stehen 8 Unentschieden. Was liegt für Kriens gegen Lausanne drin?

Eigentlich spricht alles für den Super-League-Absteiger aus der Westschweiz. Er hat mehr Spiele gewonnen als Kriens, weniger verloren, mehr Tore erzielt, weniger kassiert. Kriens-Trainer Bruno Berner sagt: «Auch wenn Lausanne zuletzt weniger überzeugend aufgetreten ist: Wir wissen, was für ein Brocken uns erwartet.» Im Duell mit Servette reichte es im letzten Heimspiel gegen einen Aufstiegskandidaten nicht zur Überraschung, «aber wir waren ebenbürtig», so Berner, «und wir werden auch gegen Lausanne sehr fokussiert an die Arbeit gehen, um den Gegner in die Knie zu zwingen.»

2. Kriens kommt in der Tabelle nicht vom Fleck. Braucht es in der Winterpause Spielerzuzüge für die Rückrunde?

Sportchef Bruno Galliker glaubt an seine Mannschaft: «Wir haben bereits nach dem ersten Saisondrittel eine Analyse vollzogen und sind zum Schluss gekommen, dass sich unser Spiel und unsere Spieler weiterentwickelt haben. Wir stehen nicht nur in der Verteidigung und praktizieren eine Abwehrschlacht, sondern spielen inzwischen mit.» Galliker sagt aber auch: «Was Transfers betrifft, werden wir ­Augen und Ohren offenhalten. Schliesslich wollen wir uns nochmals weiterentwickeln.» Das hört Trainer Berner gern. «Auch die Gegner werden investieren», wirft Berner ein, «deshalb ist Angriff die beste Verteidigung.» Berner erinnert an das letzte Jahr, als der SC Kriens in der Winterpause Mijatovic und Ramadani verpflichtete. «Das war mitentscheidend dafür, dass wir aufgestiegen sind.»

3. Einmal spielt Sebastian Osigwe im Tor, ein anderes Mal dann wieder Simon Enzler. Wer ist nun der richtige, wer ist der bessere Torhüter?

«Wir können uns glücklich schätzen, sogar drei starke Torhüter zu haben, denn auch Pascal Brügger trainiert hervorragend und ist jederzeit bereit», sagt der Krienser Coach Bruno Berner. «Mein Gefühl im Verlauf der Trainingswoche ist massgeblich entscheidend dafür, welcher Torhüter spielt. Das gilt auch für das Spiel gegen Lausanne.»

4. Wann kehrt der dauerverletzte Stürmer Skumbim Sulejmani ins Team zurück?

Sulejmani ist mit Knieproblemen in die Saison gestartet, hat kein einziges Spiel bestritten. Jetzt ist er aber zurück im Trainingsbetrieb, teilweise unter den Fittichen des Konditionstrainers. «Möglich, dass Sulejmani 2018 noch zum einen oder anderen Kurzeinsatz kommen wird. Im Training greift er jedenfalls schon an», erklärt Berner.

5. Trainer Bruno Berner wurde im Cup-Achtelfinal in Rapperswil auf die Tribüne verwiesen. Wird der Coach nun gebüsst oder sogar gesperrt?

Daniel Rodriguez vom Sekretariat der Kontroll- und Disziplinarkommission des Schweizerischen Fussballverbandes findet im Reglement die Antwort. Rodriguez sagt: «Es ist Standard, dass ein Verweis von der Trainerbank eine Busse und eine Spielsperre nach sich zieht.» Das bedeutet: Berner kann im Februar im Cup-Viertelfinal auswärts beim FC Zürich sein Team nicht von der Linie aus coachen. Das Urteil ist beim SCK noch nicht eingetroffen, Rodriguez erwähnt technische Probleme und ergänzt: «Das Reglement besagt auch, dass gegen die Strafe kein Rekurs eingereicht werden kann.»

6. Hat die Krienser Klubleitung in den letzten Wochen an der Trainerarbeit gezweifelt?

Sportchef Bruno Galliker antwortet direkt, nüchtern und kurz: «Nein!» Dann fügt er noch hinzu: «Ich verweise an die eingangs gemachte Analyse. Die Mannschaft und die Spieler haben sich entwickelt, das ist spürbar und sichtbar.» Man müsse auch berücksichtigen, dass die Spieler den ganzen Tag arbeiten würden und erst abends um 18.30 zum Training antreten, erklärt Galliker weiter. «Ja, die Spieler müssen in jeder Partie ans Limit gehen, um zu punkten. Und es hat uns auch schon diverse Punkte gekostet, weil die Kräfte nicht bis zum Schluss gereicht haben. Wir leben im Moment von den Emotionen und vom Zusammenhalt. Aber ich weiss, dass das nicht fünf Jahre lang so weitergehen kann, dass wir nicht jedes Jahr den 9. Rang als Zielsetzung haben können.»

7. Sind die SCK-Verantwortlichen zufrieden mit dem neuen Stadion?

Geschäftsführer Bruno Galliker: «Wir sind sehr zufrieden. Wir fühlen uns wohl, auch wenn einiges noch nicht fertig gestellt ist. Eben erst ist das neue Kassehäuschen eingetroffen. Die Zuschauer müssen sich daran gewöhnen, dass sie im Bereich des Tribünensektors nicht mehr überall durchlaufen dürfen. Es spielt sich nun halt alles eine Liga höher ab.» Trainer Berner: «Die Spieler haben den neuen Kunstrasen sehr gerne, er ist von guter Qualität, besser als erwartet. Wir müssen es schaffen, auf diesem Kunstrasen so heimstark zu werden, wie Wil oder Schaffhausen es ist.»

8. Was braucht es, damit man beim SC Kriens Mitte Dezember eine positive Halbzeitbilanz zieht?

«Bis zur Saisonhalbzeit sind es noch fünf Spiele. In diesen wollen wir Spannung und Spirit hochhalten, die bisherigen Leistungen bestätigen. Wir haben gute Typen in der Mannschaft, das macht mich zuversichtlich, dass wir die Punkte, die wir brauchen, holen werden.» Das sagt Sportchef Galliker. Trainer Berner sagt: «Wir haben uns im Sommer das gemeinsame Ziel gesetzt, absolut alles zu geben und dann zu schauen: Was haben wir auf dem Konto? 35 bis 40 Punkte dürften für den Ligaerhalt Ende Saison reichen. Wir haben im Moment 14 Punkte. Ich glaube daran, dass wir bis zur Halbzeit mindestens 20 Punkte haben werden.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.