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Der SC Kriens punktet – und hat weiterhin ein Trauma

Immerhin ein Zähler für den SC Kriens im Abstiegsduell beim FC Chiasso. Aber beim 2:2 (0:0) im Tessin gibt der SCK einen 2:0-Vorsprung in den letzten zehn Minuten preis.
Turi Bucher
Saleh Chihadeh trifft in Chiasso zum 1:0. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Kriens, 23. Februar 2019))

Saleh Chihadeh trifft in Chiasso zum 1:0. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Kriens, 23. Februar 2019))

Sind es konditionelle Mängel? Oder ist es vielmehr ein mentales Problem? Schon wieder gibt der SC Kriens, scheinbar auf der siegessicheren Seite, Punkte her. Es ist nicht das erste, nicht das zweite, auch nicht das dritte Mal in dieser Saison. Es ist ein richtiges Trauma. Kriens führte am Sonntagnachmittag im Tessin bis zur 81. Minute mit 2:0 und reist dennoch nur mit einem Punkt heim in die Innerschweiz.

«Möglich, dass uns nach dem intensiven Cup-Match vom Donnerstag in Zürich am Schluss ein wenig die Kraft gefehlt hat», analysierte SCK-Trainer Bruno Berner nach dem Schlusspfiff in Chiasso. «Aber mein Ansatzpunkt ist: Wir haben vieles richtig gemacht, ich habe sehr viel Gutes gesehen.» Eigentlich seien in Chiasso neunzig Prozent richtig gemacht worden, so Berner weiter, «aber die restlichen zehn Prozent, das bin ich mir bewusst, müssen wir in dieser Saison noch hinkriegen».

Die Krienser hatten nach dem Cup-1:2 beim FCZ einen trainingsfreien Tag und waren danach so richtig professionell schon am Samstag ins Tessin zur Übernachtung in Lugano gereist.

Penalty zum 2:0 – Penalty zum 2:2

Der FC Chiasso zeigte grossen Respekt vor Kriens. Deshalb kam in der ersten Halbzeit kein Team so richtig ins Spiel. Bald nach der Pause aber schockten die Krienser die Chiassesi und ihre spärlich erschienenen Fans: Nach einer Flanke von Captain Daniel Fanger köpfelte Nico Siegrist den Ball in den Fünferraum, wo der aufblühende Saleh Chihadeh den Ball zur 1:0-Führung über die Torlinie spedieren konnte (51.). Vier Minuten später wurde Fanger nach einem Kriens-Eckball gefoult – Siegrist versenkte den Penalty zum 2:0.

Aber es sollte nichts sein mit dem fünften Saisonsieg der Krienser, dem dritten in dieser Rückrunde. Rodrigo Pollero gelang in der 81. Minute via Flachschuss der Anschlusstreffer. Und kurze Zeit später (84.) realisierte Zoran Josipovic das 2:2, nachdem der Schiedsrichter einen Foulelfmeter diktiert hatte.

In der Schlussphase musste das Gästeteam aus Kriens noch heftige Angriffsversuche der Südschweizer abwehren. Chiasso witterte den Sieg, die drei Punkte. Immerhin, einen Punktgewinn konnte Kriens nach 94 Spielminuten notieren.

Es bleibt richtig eng am Tabellenende. Selbst Schaffhausen (28 Punkte) ist noch nicht fein raus; Chiasso und Kriens (je 23) bleiben punktgleich, Vaduz (25) und Rapperswil-Jona (24), das am nächsten Sonntag nach Kriens kommt, sind sowieso in Reichweite.

Chiasso – Kriens 2:2 (0:0)

Riva IV. – 547 Zuschauer. – SR Schnyder.

Tore: 51. Chihadeh 0:1. 55. Siegrist (Foulpenalty) 0:2. 81. Pollero 1:2. 84. Josipovic (Foulpenalty) 2:2.

Chiasso: Mossi; Perico, Martignoni, Alessandrini (68. Gomes); Milosavljevic (57. Malinowski); Padula, Bahloul (31. Charlier), Guidotti, Brivio; Milinceanu (57. Josipovic), Pollero.

Kriens: Enzler; Urtic, Fäh, Fanger, Mijatovic (59. Costa); Siegrist, Wiget, Sadrijaj, Dzonlagic (80. Berisha); Sukacev (35. Sulejmani/73. Cirelli); Chihadeh.

Bemerkungen: Kriens ohne Elvedi (gesperrt) und Selmani (verletzt).

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