Kreuzlinger Heimserie hält an

In der 1. Liga gelingt es Kreuzlingen, mit einem Sieg gegen die Zürcher von GC Amicitia die Spitzenposition zu festigen. Auch Appenzell, Frauenfeld und Fides sichern sich die Punkte.

Fritz Bischoff
Merken
Drucken
Teilen

HANDBALL. Mit dem deutlichen 28:18-Heimsieg gegen GC Amicitia hat sich Kreuzlingen in der 1. Liga als Leader etabliert. Im sechsten Heimspiel resultierte für die Thurgauer auch der sechste Sieg. Anfänglich bekundeten die Kreuzlinger gegen die Zürcher Mühe, um zu ihrem Spiel zu finden. Vor allem in der Offensive passte wenig zusammen, und auch Topskorer Peter Schramm traf nicht wie erwartet. Dafür war bei den Gästen Nils Waespe ein sicherer Wert, erzielte er doch acht der ersten elf Treffer seines Teams. In der zweiten Halbzeit konnte sich das Heimteam steigern, um schliesslich zum zehnten Saisonsieg zu kommen.

Rekorddifferenz für Appenzell

Mit dem 41:22 gegen Wetzikon hat Appenzell nicht nur seinen Rekord an Treffern aus der Partie gegen Uster mit dem 41:35 egalisiert, sondern mit 19 Toren auch die deutlichste Tordifferenz in einer Partie der gesamten Saison erspielt. Die Zürcher machten es den Gastgebern aber einfach. Sie agierten ohne Wille zum Erfolg. Ihr Scheitern kündigte sich früh an, führte Appenzell nach acht Minuten doch mit sieben Treffern. Bis zur Pause schraubten die Appenzeller ihren Vorsprung auf 25:10. Auch in der zweiten Halbzeit kannten die Innerrhoder kein Erbarmen und rehabilitierten sich für die 28:34-Niederlage vom ersten Vorrundenspiel der Saison.

Auf und ab für Frauenfeld

Punktgleich mit Appenzell ist Frauenfeld nach seinem 26:25 gegen Romanshorn. Aus einer sichern Defensive waren die Frauenfelder gut in die Partie gestartet. Dies brachte eine 10:5-Führung. In der Folge häuften sich jedoch die Fehler, so dass Romanshorn bis zur Pause ausgleichen konnte. Nach der Pause legte es nach und erarbeitete sich eine Führung. Frauenfeld fand aber ins Spiel zurück und entschied das Derby schliesslich knapp für sich.

Fides nicht deutlich, aber sicher

Ebenso knapp siegte Fides mit dem 27:26 bei Seen und behauptete damit seinen dritten Platz. Die St. Galler hatten mehrheitlich die Führung inne, waren aber nie überzeugend. «Trotzdem hatten wir das Geschehen mehrheitlich im Griff und mussten nicht gross um die Punkte zittern», fasste Torhüter Andreas Scherer den siebten Saisonsieg zusammen.