Kreuzlingen will Montpellier ärgern

Der SC Kreuzlingen tritt heute Mittwoch zum letzten Auswärtsspiel in der Gruppenphase der Champions League an. Die Reise führt die Thurgauer ins südfranzösische Montpellier.

Roland Keller
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WASSERBALL. Der aktuelle französische Meister ist der statistisch schwächste Gegner in der Gruppe B der Kreuzlinger Mannschaft. Die Südfranzosen mussten sich in den bisherigen Auftritt dreimal geschlagen geben. Zuletzt unterlagen sie zu Hause Gruppenleader Dubrovnik aus Kroatien ohne Chancen.

Gegen Piraeus und Belgrad zeigte Montpellier aber, dass der französische Wasserball nicht unterschätzt werden darf. Nur ein Tor fehlte für den ersten Punktgewinn gegen die Serben.

Ausgangslage schwierig

Die Kreuzlinger Wasserballer reisen ans letzte Auswärtsspiel per Bus an. Gegen den Tabellennachbarn müssen die Thurgauer trotzdem mit bescheidenen Erwartungen antreten. Ein Punktgewinn dürfte ausserhalb der Reichweite liegen, ein ansprechendes Resultat hingegen nicht. Dieses kann Kreuzlingen erreichen, wenn man aus den ersten Gruppenspielen Lehren ziehen konnte und die eigene Fehlerquote nach unten zeigt.

Ballverluste und Fehlpässe werden auch in Montpellier hart bestraft werden, eine kompakte Defensive und dosiertes Angreifen könnten am ehesten ein knappes Resultat bringen.

Favorit setzt sich an die Spitze

In der Gruppe B der Champions-League-Gruppenphase hat sich mittlerweile der Favorit Dubrovnik (Kro) an die Tabellenspitze gesetzt. Am letzten (für Kreuzlingen freien) Spieltag vor zwei Wochen schlugen die Kroaten die Spieler aus Montpellier, und Piraeus (Gr) setzte sich gegen Belgrad (Srb) mit 9:8 durch.

Die Griechen, welche im ersten Aufeinandertreffen Kreuzlingen mit 15:5 distanzierten, halten sich kurz vor Halbzeit verlustpunktlos auf Rang zwei. Heute Mittwoch müssen sie bei Leader Dubrovnik antreten. Hingegen müssen die Akteure aus Belgrad keine Partie bestreiten.

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