Kreuzlingen steht sich selbst im Weg

HANDBALL. Die SPL2-Frauen des HSC Kreuzlingen haben auch gegen den Aufsteiger nicht auf die Erfolgsstrasse zurückgefunden. Das Team unterlag dem Tabellenvierten Wohlen alles andere als zwingend mit 27:29 (12:13) und bleibt auf seinen zwei Punkten sitzen.

Markus Rutishauser
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HANDBALL. Die SPL2-Frauen des HSC Kreuzlingen haben auch gegen den Aufsteiger nicht auf die Erfolgsstrasse zurückgefunden. Das Team unterlag dem Tabellenvierten Wohlen alles andere als zwingend mit 27:29 (12:13) und bleibt auf seinen zwei Punkten sitzen.

Wie schon oft in dieser Saison hatte man nach dem Abpfiff das Gefühl, dass für die Kreuzlingerinnen ein Punktgewinn durchaus in Reichweite gelegen wäre. Dass am Ende wieder nichts aus dem benötigten Erfolgserlebnis wurde, lag weniger am Gegner, sondern viel eher an den eigenen Unzulänglichkeiten. 27 technische Fehler erlaubten sich die Kreuzlingerinnen in den 60 Minuten, maximal die Hälfte davon wäre ein akzeptabler Wert.

Kreuzlingens Stückwerk

Der Sieg von Wohlen ging insgesamt in Ordnung, führte es spielerisch doch die klar feinere Klinge. Während beim HSCK vieles Stückwerk blieb und die meisten Treffer individuellem Können entsprangen, zeigte Wohlen ein gepflegtes und druckvolles Aufbauspiel.

Bei Kreuzlingen überzeugten Pashke Marku mit acht sowie Kreisläuferin Jennifer Grathwohl mit sechs Toren. Einen ordentlichen Einstand hatte auch Jacqueline Maier, die andeutete, dass sie die benötigte Verstärkung im Rückraum sein kann. Mit einer Abwehrquote von 35 Prozent etablierte sich Bianca Demmler als aktuelle Nummer 1 zwischen den Pfosten.

Zwei Gegentreffer in Überzahl

Bis tief in die zweite Halbzeit hinein konnte das Schlusslicht dem Tabellenvierten resultatmässig die Stirn bieten. Zwanzig Minuten vor Schluss lag für Kreuzlingen beim Stand von 17:17 ein Punktgewinn immer noch in Reichweite. Mit zwei Gegentreffern in Überzahl zum 18:20 leitete der HSCK seine achte Niederlage im neunten Spiel aber gleich selbst ein. Diesen Vorsprung verteidigte Wohlen in der Folge hartnäckig. Die Kreuzlingerinnen standen sich insbesondere in Überzahlphasen selbst im Weg. Fünfeinhalb Minuten benötigten sie, um die Gäste wenigstens einmal überwinden zu können. Das war zu wenig, um Wohlen nochmals in Bedrängnis bringen zu können.

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