Kreuzlingen setzt Serie fort

HANDBALL. Der HSC Kreuzlingen liess sich im ersten NLB-Spiel vor heimischer Kulisse nicht bezwingen und holte beim 38:35 (19:20) gegen die Kadetten Schaffhausen den 15. Heimsieg in Serie.

Markus Rutishauser
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Der Kreuzlinger Milan Kozak (rot) wird bei seinem Abschluss von Schaffhauser Spielern gestört. (Bild: Mario Gaccioli)

Der Kreuzlinger Milan Kozak (rot) wird bei seinem Abschluss von Schaffhauser Spielern gestört. (Bild: Mario Gaccioli)

Nekic schoss den HSCK nach zwölf Minuten erstmals mit 8:7 in Führung. Gegen die grossgewachsenen und robusten Schaffhauser fanden die Gastgeber nur immer wieder eine Lücke in der Abwehr. 14:10 lautete der scheinbar komfortable Zwischenstand nach 19 Minuten. Die Chance, sich noch weiter abzusetzen, vergab der Liganeuling aber kläglich. Im Gegenteil: Er kassierte in der zweiminütigen Überzahlphase vier Gegentreffer in Serie zum 14:14. Die restlichen zehn Minuten der ersten Halbzeit verliefen wieder ausgeglichen, mit resultatmässigen Vorteilen für den HSCK. Nach Ablauf der regulären Spielzeit erzielte der vierfache Schweizer Nationalspieler Nikola Cvijetic mittels Penalty den 19:20-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel sahen sich die Kreuzlinger zu Beginn mit einem Rückstand von bis zu drei Toren konfrontiert. Die Schaffhauser drückten zwischenzeitlich massiv aufs Tempo und spielten ihren wuchtigen Kreisläufer Vladislav Radomir immer wieder gekonnt an. Den dreifachen Schweizer Meister (zuletzt 2012) brachten die Thurgauer kaum unter Kontrolle.

Als dann in der 43. Minute beim Stand von 25:28 auch noch ihr kroatischer Topskorer Josip Nekic, bis dahin mit acht Treffern der erfolgreichste Werfer auf dem Platz, verletzt ausfiel, sank der Kurs der Aktien des Aufsteigers weiter. Dieser Ausfall zwang Trainer Tobias Eblen zu einer Umstellung. Er beorderte Oliver Schoof auf Linksaussen, und Oliver Gross spielte fortan im linken Rückraum. Mit dieser Achse kam neuer Schwung ins Angriffsspiel des Aufsteigers. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der 45. (28:28) und 54. Minute (33:33) konnten die Gastgeber noch die grösseren Kraftreserven freimachen, obschon sich mit Milan Kozak ein weiterer Leistungsträger verletzte.