Kreuzlingen nicht konstant genug

FUSSBALL. Der FC Kreuzlingen verliert die Partie gegen das Schlusslicht Mels mit 2:3. Nach einem guten Beginn lassen die Thurgauer immer mehr nach. Die Melser zeigen sich kämpferisch. Eine dramatische Schlussphase beschert Kreuzlingen dann die Niederlage.

Nadja Müller
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FUSSBALL. Der FC Kreuzlingen verliert die Partie gegen das Schlusslicht Mels mit 2:3. Nach einem guten Beginn lassen die Thurgauer immer mehr nach. Die Melser zeigen sich kämpferisch. Eine dramatische Schlussphase beschert Kreuzlingen dann die Niederlage.

Turbulentes Spiel

Es war ein Auf und Ab der Gefühle im zweitletzten Spiel der laufenden Saison, ohne Happy End für die Kreuzlinger. Dabei hat die Partie für die Thurgauer verheissungsvoll begonnen.

Gleich von Beginn an übten die Gastgeber enormen Druck auf die Melser aus. Nach knapp zwanzig Minuten dann die Grosschance für Michel Trigo: Eigentlich war der gegnerische Keeper bereits ausgespielt und der Kasten leer, aber Trigos Schuss rollte trotzdem knapp am Ziel vorbei. Kurz vor der Pause hatte Mido Arifagic mehr Glück und schoss die Hafenstädter in Führung. Insgesamt war es eine gute erste Halbzeit.

Schwache zweite Halbzeit

Nach dem Tee konnten die Kreuzlinger an die gute Leistung im ersten Teil nicht mehr anknüpfen. Im Gegenteil, die Heimmannschaft brach völlig ein und ermöglichte somit den Gästen bereits wenige Minuten nach Wiederanpfiff, gefährlich nahe in den Kreuzlinger Strafraum vorzurücken. Kurze Zeit danach gelang Novoa dann doch der Ausgleichstreffer. Keeper Silvano Kessler sah in dieser Situation nicht gut aus.

Kreuzlingens Trauerspiel

Seinen Fehler machte der Kreuzlinger Schlussmann dann nur drei Minuten später wieder wett, als er einen Elfmeter der Melser souverän abwehrte. Kesslers Jubel darüber verhallte noch in der FCK-Arena, als eine Minute später wieder das grosse Trauerspiel einsetzte und die Melser locker ihren zweiten Treffer dieser Partie versenkten.

Etwas überraschend zauberte Enack Kilafu in der 89. Minute einen Hammerschuss und knallte das Leder in den Kasten der Gäste. Aber auch hier hielt Kreuzlingens Freude über den Treffer nicht lange. Die sich mitten im Abstiegskampf befindenden Melser kämpften weiter und stürmten sofort in den Kreuzlinger Strafraum, wo sie relativ einfach zum Siegestreffer kamen.