Kreuzlingen gewinnt Derby

FUSSBALL. Im Thurgauer Derby der 2. Liga interregional unterlag Frauenfeld Kreuzlingen mit 2:4. Ungenutzte Torchancen und eine ungenügende Defensivleistung brachten den FCF um den Sieg.

Alexander Schlauri
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Heimniederlage: Frauenfeld (rot) verliert gegen Kreuzlingen nicht ganz unverdient mit 2:4. (Bild: Mario Gaccioli)

Heimniederlage: Frauenfeld (rot) verliert gegen Kreuzlingen nicht ganz unverdient mit 2:4. (Bild: Mario Gaccioli)

FUSSBALL. Wie so oft in dieser Saison startete Frauenfeld mit vielen Fehlpässen, welche zu Torchancen für Kreuzlingen wurden. Diese wurden aber alle nicht genutzt. Im Gegenteil, in der 13. Minute war es Coutinho, der die Gastgeber mit 1:0 in Führung brachte. Danach schienen sich die Frauenfelder etwas stabilisiert zu haben und vermieden Fehlzuspiele.

In der 21. Minute griff Kreuzlingen über die linke Seite an. Nach einer Flanke wurde ein Kreuzlinger Stürmer völlig allein gelassen vor dem Tor. Dieser nahm den Ball gekonnt mit der Brust an und glich zum 1:1 aus. Grosse Torchancen blieben danach bis zur 40. Minute aus. In der 40. Minute nahm sich Titaro einiges vor, als er knapp nach der Mittellinie loslief und nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Coutinho, der schon so oft in dieser Saison getroffen hatte, setzte den Elfmeter jedoch an den Pfosten. Frauenfeld liess sich nicht beeindrucken und zeigte Moral. Nur gerade drei Minuten nach dem verschossenen Elfmeter war es Simeone, der goldrichtig stand und zum 2:1-Pausenstand erhöhte.

In der 47. Minute kam Kreuzlingen zum 2:2-Ausgleich. In der 64. Minute lancierte Frauenfeld einen schön gespielten Konter. Der schnelle Coutinho entwischte der gegnerischen Abwehr und setzte Titaro perfekt ein. Dieser verpasste den Abschluss und vergab so leichtfertig die grösste Chance in der 2. Halbzeit. Die Schlussphase war dann nochmals hektisch. In der 86. Minute liess sich die Frauenfelder Abwehr überlaufen und schenkte Kreuzlingen das 2:3. Frauenfeld schien den Match schon abgehackt zu haben. So kam es, wie es kommen musste, nur etwa 60 Sekunden nach dem 2:3 folgte noch das 2:4, welches sogleich das Schlussresultat bedeutete.

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