Kreuzlingen bodigt Muttenz

Der FC Kreuzlingen (1. Liga Classic) bodigte das gleichklassige Muttenz mit 6:5 nach Penaltyschiessen und qualifizierte sich für die Hauptrunde des Schweizer Cups 2013/14.

Nadja Müller
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FUSSBALL. In der ersten Halbzeit waren die Thurgauer die bessere Mannschaft. So flog Ebipis Kopfball in der 4. Minute knapp am Tor vorbei. Auch mit Bellons präziser Vorlage in den gegnerischen Strafraum konnten seine Mitspieler nichts anfangen, und so verabschiedete man sich torlos in die Pause.

In der 48. Minute landete das runde Leder erstmals im Tor. Zum Glück für die Gastgeber stand der Gegner jedoch im Abseits und das Tor zählte nicht. In der 79. Minute kamen die Gäste zu einem Eckball. Die Kreuzlinger Abwehr brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone raus und Muttenz nutze die Chance zur Führung. Dieser Treffer verschaffte den Gästen Aufwind, und so standen sie nur kurze Zeit später wieder vor dem Kreuzlinger Tor. Dieses Mal war es Kondé zu verdanken, dass das Spiel nicht zuungunsten der Grün-Weissen entschieden wurde.

Backert brachte frischen Wind

Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit wurde Backert eingewechselt. Der erfahrene Spieler sollte wohl nochmals frischen Wind in die Mannschaft bringen. Bereits drei Minuten später kam Backert dem gegnerischen Tor gefährlich nahe. Seine gute Vorlage konnte Gacesa jedoch nicht verwerten. Man merkte den Thurgauern an, dass sie noch lange nicht ans Aufgeben dachten. Die für ihre Last-Minute-Tore bekannte Hodel-Truppe kämpfte verbissen weiter.

Einsatz wurde belohnt

Der Einsatz wurde schliesslich zwei Minuten später belohnt, als Selamnis Schuss im Muttenzer Tor landete. So ging es in die Verlängerung, bei welcher die Kreuzlinger in der 98. Minute durch Gacesa in Führung gingen. Zu einem kuriosen Tor kam es knapp zehn Minuten später. Während sich die Kreuzlinger kurz vor dem eigenen Sechzehner noch mit dem Schiedsrichter über ein Foul diskutierten, wohl in der Annahme das Spiel sei noch unterbrochen, schnappte sich der Gegner den Ball und lief ungehindert auf den völlig überraschten Kreuzlinger Keeper zu und erzielte den Ausgleich.

Somit kam es zum Penaltyschiessen. Es war ein regelrechtes Hitchcock-Finale, bei dem die Thurgauer das bessere Ende für sich behielten.

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