Kreuzlingen auf Siegeszug

In der 2. Liga interregional wurde der FC Kreuzlingen im Spiel gegen Aufsteiger Uzwil seiner Favoritenrolle vollauf gerecht und siegte diskussionslos mit 4:0 (2:0).

Bruno Brütsch
Drucken
Teilen
Kreuzlingen (grün) liess sich von nichts und niemandem stoppen und liess selbst Gegner Uzwil (gelb) links liegen. (Bild: Mario Gaccioli)

Kreuzlingen (grün) liess sich von nichts und niemandem stoppen und liess selbst Gegner Uzwil (gelb) links liegen. (Bild: Mario Gaccioli)

FUSSBALL. Bereits nach acht Minuten legte der Gastgeber den Grundstock für den späteren Sieg. Nach einer schnellen Ballstafette über mehrere Stationen verwertete Norbert Frrokaj ein Zuspiel von Uwe Beran aus dem Fussgelenk ins lange Eck.

Uzwils Trainer René Benz war nach eigener Aussage zwar über die «Spielstärke der Thurgauer» gut informiert und liess seine Elf deshalb «mit einer eher defensiven Aufstellung auflaufen», machte aber nach Spielschluss «die individuelle Klasse der Gastgeber» für den klaren Erfolg verantwortlich.

Verpatzte Torchance

Nur eine einzige Torchance liess die zuletzt etwas unsicher wirkende Kreuzlinger Defensive zu: In der 37. Minute tauchte Angreifer Elessio De Simone nach schönem Durchspiel mit Hürlimann unvermittelt alleine vor FCK-Torsteher Kessler auf, wartete jedoch mit dem finalen Abschluss viel zu lange, so dass Kessler das Leder letztlich behändigen konnte. Noch vor dem Pausenpfiff griff Uwe Beran einmal mehr in die Trickkiste, stürmte im Strafraum unwiderstehlich durch die halbe Uzwiler Abwehr und schob den Ball schliesslich auch noch an Torhüter Gähwiler vorbei zum 2:0 in die Maschen (45+1).

«Alles nach Plan verlaufen»

Der Einbahnfussball nahm auch in Durchgang zwei seinen Fortgang. Kurz nach Wiederanpfiff beklagte Frrokaj einen Pfostenschuss. Kurz darauf stellte Marco Soares die Dinge aber ins richtige Licht, als er ein Zuspiel von Beran aus 16 Metern zum 3:0 ins entfernte Eck drosch (56.).

Nun machten sich die Uzwiler das Leben selbst schwer. Nach einem missratenen Querpass enteilte FCK-Angreifer Giovanni Pentrelli der Gästeabwehr und überwand Gähwiler im Tor sicher zum 4:0 (74.). Aus der Sicht von Kreuzlingens Trainer Aydemir «ist alles nach Plan verlaufen. und der Sieg hätte noch höher ausfallen können».