Kraftprobe für den SC Kreuzlingen

WASSERBALL. Den Kreuzlinger Wasserballern steht diese Woche ein enormes Pensum bevor. Denn innert fünf Tagen müssen insgesamt drei Spiele gegen den SV Basel sowie den SC Horgen bestritten werden.

Matthias Frese
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WASSERBALL. Den Kreuzlinger Wasserballern steht diese Woche ein enormes Pensum bevor. Denn innert fünf Tagen müssen insgesamt drei Spiele gegen den SV Basel sowie den SC Horgen bestritten werden.

Erschwerte Bedingungen

Nur selten steht eine NLA-Mannschaft vor der Aufgabe, in kürzester Zeit so viele Matches zu bestreiten. Erschwerend kommt für den SCK hinzu, dass zwei der drei Begegnungen auswärts stattfinden. Startschuss ist morgen beim SV Basel, gefolgt vom Freitagsspiel in Horgen. Einen Tag später begrüssen die Thurgauer um 20.30 Uhr den Basler Club zum Heimmatch im Hörnli.

Zwei Siege gegen Basel machbar

Die erste Partie in dieser Spielzeit gegen das Team vom Dreiländereck fand im Februar statt, wobei der SCK klar mit 18:9 Toren gewann. Basel steht derzeit auf dem sechsten Tabellenrang mit nur zwei Siegen aus zehn Matches.

Diese wurden lediglich gegen die NLA-Statisten Carouge und Bissone eingeholt. Zwar verweilt der SC Kreuzlingen demgegenüber nur auf dem dritten Platz, allerdings ist man in dieser Saison noch ungeschlagen. So darf auch in den beiden anstehenden Durchgängen mit Kreuzlinger Punktgewinnen gerechnet werden.

Horgen nicht kalkulierbar

Die weitaus brisantere und wichtigere Begegnung findet am Freitag gegen den SC Horgen statt. Die bisherige Bilanz des Rekordmeisters sieht vergleichsweise bescheidener aus, da schon einige Punkte abgegeben werden mussten. Obwohl diese Verluste meist durch starke Kontrahenten wie Lugano oder Schaffhausen verursacht wurden, zeigte Horgen gegen vermeintlich schwächere Gegner ebenfalls Makel.

Dennoch bleiben die Wasserballer vom Zürichsee ein ernstzunehmender Gegner. Erst vergangenes Jahr errangen die Horgner nach einem dürftigen Start doch noch den Titel, und auch im letzten Treffen zwischen dem SCK und Horgen kam es zu einem Remis. Der Titelverteidiger sollte also nicht unterschätzt werden, besonders wenn man ihm in seinem eigenen Becken gegenübertritt.