Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Behrami-Rauswurf: Riskanter
Versuch eines Neustarts

"Um das Schweizer Fussballnationalteam schwelt ein offener Konflikt", schreibt Etienne Wuillemin in seinem Kommentar.
Etienne Wuillemin
Etienne Wuillemin

Etienne Wuillemin

Noch sind die Dimensionen des gestrigen Tages für die Fussball-Schweiz nicht abschliessend abzuschätzen. Nationaltrainer Vladimir Petkovic sortiert nach dem enttäuschenden WM-Achtelfinal-Out Leader Valon Behrami (33) aus. Womöglich auch Captain Lichtsteiner, Dzemaili, Djourou und Fernandes, die alle ebenfalls über 30 Jahre alt sind. Das sieht nach Neustart aus. Nach einer Auffrischung, die dem Team tatsächlich gut tun kann. Wären nur nicht die diffusen Umstände.

Behrami wittert politischen Entscheid

Zunächst einmal schwelt rund um das Nationalteam ein offener Konflikt. Ausgelöst von den Diskussionen um den Doppeladler, die doch nicht so spurlos an Team und Verband vorbeigegangen sind, wie alle glaubhaft machen wollten. Und vor allem von Generalsekretär Alex Miescher, der mit seinen kritischen Aussagen über Doppelbürger viele Nationalspieler brüskiert hat. Dass Miescher während der WM überdies mit Behrami aneinander geraten ist, hilft auch nicht. Es ist verständlich, dass Behrami, der immer ein sehr gutes Verhältnis mit Trainer Petkovic hatte, nun bei seinem Ausschluss einen politischen Entscheid wittert. Der Fussballverband hat sich im Namen von Präsident Peter Gilliéron zwar für Mieschers Aussagen entschuldigt. Und geglaubt, es wachse Gras über die Sache. Das Gegenteil ist der Fall.

Petkovics Kommunikation
eines Nationaltrainers unwürdig

Einen miserablen Eindruck hinterlässt auch Nationaltrainer Petkovic. Dass er, der ebenfalls nicht nur den Schweizer Pass besitzt, zwischen die Fronten geraten ist, dafür trägt er keine Schuld. Aber die Art und Weise, wie er kommuniziert, ist eines Nationaltrainers unwürdig. Seit dem WM-Out versteckt er sich, anstatt Erklärungen zu liefern. Auch darum bleiben die dunklen Wolken über der Nati.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.