Kommentar
Andy Schmids Wechsel zu Kriens-Luzern: Wie wenn Lionel Messi zum FCL käme

Der Wechsel des Luzerner Weltklasse-Handballers Andy Schmid ist für den HC Kriens Luzern ein Coup und eröffnet neue Perspektiven.

Cyril Aregger
Cyril Aregger
Drucken

Andy Schmid spielt ab kommender Saison beim HC Kriens-Luzern. Ein regelrechter Coup, fast so, als ob Lionel Messi beim FC Luzern unterschreiben würde. Dieser Vergleich mag auf den ersten Blick vermessen erscheinen – er ist es aber nicht. Denn Schmid ist auch mit 38 Jahren noch immer einer der besten Handballer Europas – und somit der Welt. Sein Spielverständnis, sein Auge für die Mitspieler können nach wie vor fast jede Mannschaft besser machen.

Sportredaktor Cyril Aregger

Sportredaktor Cyril Aregger

Für den HC Kriens-Luzern, der derzeit eine schwierige Zeit durchmacht, ist Schmids Wechsel ein absoluter Glücksfall. Der Luzerner Weltklassespieler ist ein Publikumsmagnet, er verspricht Publizität und sportlichen Mehrwert. Ob Schmid als Spieler gar noch in die Pilatus-Arena einziehen wird, die 2024 eröffnet werden soll, steht noch in den Sternen. Sicher ist jedoch, dass sein Name dem Klub dabei helfen wird, eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Einmal mit Andy Schmid zusammen spielen zu können wird für viele talentierte Handballer ein unwiderstehliches Angebot sein.

Dennoch wird der HCKL auch nicht zum Titelfavoriten mutieren. Auch Schmid dämpft diese Erwartungen – zu recht. Der Klub wird aber definitiv zu einem Spitzenteam, das bereit ist zu «erben», sollte Ligaprimus Schaffhausen stolpern. Einen Anspruch, den man in Kriens eigentlich jetzt schon hat, der aber noch nicht eingelöst werden konnte. Mit einem «Messi» im Team muss das nun klappen.

Aktuelle Nachrichten