Kolumne
Wer wird neuer Nati-Trainer? Das Casting neigt sich dem Ende zu

Das Casting um die Nachfolge von Nati-Trainer Petkovic neigt sich dem Ende zu. Das ist schade – nicht nur für den Boulevard.

Etienne Wuillemin
Etienne Wuillemin
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Sein Schatten könnte gross sein: Vladimir Petkovic.

Sein Schatten könnte gross sein: Vladimir Petkovic.

Samuel Golay/Keystone

Es ist die Frage aller Fragen im Schweizer Fussball: Wer wird neuer Nati-Trainer? Seit bald zwei Wochen ist der begehrte Posten unbesetzt. Nun neigt sich das Casting um die Nachfolge von Erfolgscoach Vladimir Petkovic dem Ende zu. Eigentlich schade! Schliesslich brauchen wir in Zeiten, wo wieder mehr sozialer Kontakt möglich ist, möglichst viele Themen zum Smalltalken.

Und was eignet sich dazu besser als die Suche nach dem neuen Nati-Trainer? Besonders bitter ist das Ende der Spekulationszeit für den Boulevard. Was tun, wenn man nicht mehr aufgeregt vermelden kann, dass Mister X oder Y nun kein Kandidat mehr sei und auch der fünfte und sechste Lieblingstrainer eine Absage erhalten hat, beziehungsweise sich nicht einmal vorstellen durfte?

Noch bleiben zum Glück ein paar wenige Tage Ungewissheit. Einige gute Kandidaten gibt es trotz nicht gerade optimales Zeitpunkts trotzdem. Die Favoriten: René Weiler, Alex Frei, Fabio Celestini und Peter Zeidler. Warum? Weil sie ein gutes Gespür für Menschen haben, weil sie die Arbeit von Petkovic klug weiterführen und gleichzeitig die Nati in der Aussendarstellung voranbringen würden. Eines ist jedoch klar, egal ob einer der Favoriten oder «Mister X» das Casting gewinnt: Der Schatten von Petkovic könnte gross sein.

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