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KÖNIGSKLASSE: Ungemütlicher Abend für Dortmunder Goalie Bürki

Nach drei Bundesligarunden ohne Gegentor erleidet Dortmund auf Champions-League-Niveau einen Rückschlag. Roman Bürki dürfte dabei nach dem 1:3 gegen Tottenham in den Bannstrahl der deutschen Kritiker geraten.

Die Premier League hat nach einer aktuellen Fifa-Erhebung in den vergangenen drei Sommermonaten 1,4 Milliarden Dollar in neues Personal investiert. Die englische Finanzkraft bekommt die europäische Konkurrenz nun ungefiltert zu spüren. Am Tag nach Chelsea und Manchester United legten zwei von drei weiteren hochdotierten Inselvertretern nach. Manchester City und Tottenham erweiterten die im­posante Bilanz der «Money League»: vier Siege, ein Remis, 18:3 Tore.

Einzig der FC Liverpool fiel leicht ab. Trotz 21:2 Torschüssen in den ersten 75 Minuten und wegen eines verschossenen Penaltys entglitt den Reds gegen den robusten FC Sevilla ein 2:1-Vorteil. Der erste Verfolger der La-Liga-Tenöre aus Madrid und Barcelona erkämpfte sich in Anfield ein Unentschieden – notabene nach sechs Europacup-Heimsiegen der Merseysider in Folge.

Einen ungemütlichen Abend hatte Roman Bürki im Londoner Wembley auszuhalten. Die ambitionierte Nummer zwei des Schweizer Nationalteams liess sich in der hektischen Startphase von Tottenhams Angriff innerhalb einer Viertelstunde zweimal aus relativ spitzem Winkel düpieren. Der frühere Bundesliga-Profi Heung-Min Son und Harry Kane, in den vergangenen zwei Saisons mit 54 Treffern in 68 Ligapartien der mit Abstand beste Stürmer, profitierten aber nicht nur von den unvorteilhaften Aktionen des BVB-Goalies, sie hatten sich in zwei 1:1-Situationen aus Sicht der Gäste zu leicht absetzen können.

Reguläres Tor Dortmunds aberkannt

Der Auftritt verlief für die Westfalen generell ohne Fortune. Unmittelbar vor dem entscheidenden 3:1 Kanes in der 60. Minute war den Deutschen ein reguläres Tor von Aubameyang aberkannt worden.

Das negative Ergebnis im Direktduell um Position zwei erhöht den Druck auf Dortmund in der Gruppe H bereits. Titelverteidiger Real Madrid erfüllte die Pflicht gegen APOEL Nikosia mit einem 3:0 ohne das geringste Problem: Cristiano Ronaldo, in der Liga wegen einer Sperre noch ohne Einsatz, markierte in der Eliteklasse seine Treffer 106 und 107.

Manchester City führte Feyenoord im De Kuip mit einer Triplette in den ersten 25 Minuten schonungslos vor. Eine kuriose Szene von Vilhena, der einen harmlosen Kopfball ins eigene Tor abfälschte, leitete den Untergang der Holländer ein. Der 5:0-Gala gegen Liverpool folgte unvermittelt die nächste Demons­tration des beeindruckenden Offensiv-Repertoires. Überdies rutschte Napoli gegen Schachtar Donezk beim 1:2 aus. (sda)

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