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KÖNIGSKLASSE: Eine logische Niederlage

Der FC Basel ist mit einem 0:3 in seine achte Champions-League-Saison gestartet. Der Schweizer Meister blieb auswärts gegen Manchester United chancenlos.
Christian Finkbeiner (sda)
Marouane Fellaini erzielt mit dem Kopf gegen Basel das 1:0 für Manchester United. Bild: Martin Ricket/AP (Bild: Martin Ricket/AP)

Marouane Fellaini erzielt mit dem Kopf gegen Basel das 1:0 für Manchester United. Bild: Martin Ricket/AP (Bild: Martin Ricket/AP)

Christian Finkbeiner (SDA)

Nach 53 Minuten und dem 2:0 von Romelu Lukaku war offensichtlich, dass der FC Basel auch im neunten Europacup-Spiel in Folge das Spielfeld nicht als Sieger verlassen würde. Der belgische Stürmer, im Sommer für knapp 85 Millionen Euro von Everton gekommen, setzte sich nach einer Flanke von Danny Blind im Luftkampf mit Eder Balanta und Marek Suchy mit aller Wucht durch und erzielte per Kopf seinen ersten Treffer in der Königsklasse.

Wie das 2:0 war auch der Führungstreffer des Heimteams in der 35. Minute per Kopf gefallen – mit Marouane Fellaini in der Rolle des Torschützen. Der zuletzt angeschlagene Mittelfeldspieler, der nach der Verpflichtung von Nemanja Matic seinen Stammplatz verloren hat, setzte sich nach einer Flanke von Ashley Young durch und traf zum 1:0. Basels Verteidiger Blas Riveros hatte sich dabei von Young zu leicht düpieren und diesen ungestört flanken lassen.

Die Führung war die logische Folge einer dominanten Startphase des Heimteams. Schon nach 70 Sekunden hatte Manuel Akanji in extremis gerettet, als er einen Schuss von Lukaku kurz vor der Linie abblockte. Die nächste erstklassige Gelegenheit für die United bot sich Henrich Mchitarjan gut zehn Minuten später. Und in der 22. Minute kam der Armenier einem Treffer noch näher, als er nach Vorlage von Lukaku den Pfosten traf.

Bis zu 70 Prozent Ballbesitz

Manchester trat dominant auf, hatte in der ersten Halbzeit rund 70 Prozent Ballbesitz und erarbeitete sich ein klares Chancenplus. Auch durch den Ausfall von Paul Pogba, der sich nach einer guten Viertelstunde am Oberschenkel verletzte, liess sich das Heimteam nicht von seinem Weg abbringen. Basel schaffte es kaum, für Entlastung zu sorgen. Erst unmittelbar vor dem Rückstand kam er erstmals gefährlich vor das Tor, als Luca Zuffi seinen Schuss aus knapp 16 Metern verzog. Auch wenn der Serienmeister wie vor einem Jahr gegen Arsenal bei einem Gastspiel auf der Britischen Insel ohne Chance blieb, viel vorwerfen kann sich Raphael Wicky bei seinem Champions-League-Debüt als Trainer nicht. Basel hätte einmal mehr über sich hinauswachsen müssen, um – wie oft geschehen in der jüngeren Vergangenheit – einem Riesen aus der Premier League Paroli zu bieten. Die Voraussetzungen dafür waren nach dem mässigen Saisonstart aber nicht gegeben.

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