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Königliche Hymne

Die kleine Sportfrage
Philipp Wolf

Heute Abend erklingt sie wieder, die Champions-League-Hymne, die jeder Fussballinteressierte kennt. Doch woher kommt die Hymne eigentlich? Und existiert ein Pendant für die Europa League?

Die Champions-League-Hymne wurde 1992 von der Uefa in Auftrag gegeben. Damals wurde auch die Bezeichnung des Europacups der Landesmeister in Champions League geändert. Der mit der Aufgabe betraute Tony Britten orientierte sich an Georg Friedrich Händels Krönungshymne «Zadok The Priest». Man kann also sagen, Britten hat sich für die Hymne der Königsklasse am richtigen Ort bedient. Neben der erhabenen Melodie besitzt die Hymne einen einfachen Text, der in den drei offiziellen Sprachen der Uefa, Englisch, Deutsch und Französisch, gesungen wird.

Die Europa League besteht als Nachfolgerin des Uefa-Cups erst seit 2009. Auch der zweitwichtigste Clubwettbewerb Europas sollte nach der Umstrukturierung eine eigene Hymne bekommen. Mit der Komposition dieser Melodie wurde Yohann Zveig betraut. Die Tatsache, dass bereits 2015 eine zweite Europa-League-Hymne komponiert wurde, sagt wohl einiges aus über den Erfolg der ersten. Beide Melodien sind weit vom Format der Königsklassen-Hymne entfernt. Man könnte sagen, der unterschiedliche Erfolg der Champions-League-Hymne und derjenigen der Europa League spiegelt den unterschiedlichen Erfolg der beiden Wettbewerbe.

Philipp Wolf

Weshalb tun die das? Die Welt des Sports steckt voller kleiner Rätsel. Einigen zentralen und weniger zentralen Fragen aus der Welt der Profis geht die Sportredaktion in dieser Rubrik nach.

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