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St.Otmar besiegt Wacker Thun knapp, aber verdient

St.Otmar gewinnt zu Hause gegen Wacker Thun mit 27:25 und hält in der NLA den Anschluss zur Spitze.
Marco Ellenberger
St.Otmars Andrija Pendic ist als Denker, Lenker und Torschütze überragend. (Bild: Ralph Ribi)

St.Otmars Andrija Pendic ist als Denker, Lenker und Torschütze überragend. (Bild: Ralph Ribi)

Resultate erzählen nicht immer die ganze Geschichte. St.Otmar gewann gegen Wacker knapp – viel knapper als nötig. Die St.Galler waren die deutlich bessere Mannschaft. Sie gingen in der vierten Minute in Führung und gaben diese fortan nie wieder her. Aber sie verpassten es, trotz Möglichkeiten frühzeitig eine sichere Differenz zwischen sich und den Gegner zu legen.

St.Otmar konnte sich diesen Spielverlauf leisten, weil es mit der starken Defensive und dem vor allem in der ersten Halbzeit hervorragend aufgelegten Torhüter Aurel Bringolf eine Kon­stante hatte, auf die es sich verlassen konnte. Der Innenblock um Abwehrchef Frédéric Wüstner lieferte eine sehr solide Partie ab. Und so hatte es auch keine Konsequenzen, als St.Otmar in den zehn Minuten vor der Pause den Fluss und den Fokus verlor.

Nach einer starken ersten Viertelstunde, in der sich die St.Galler mit einem attraktiven Auftritt rasch eine Vier-Tore-­Führung erarbeiteten, ging ein Bruch durch das Spiel. Die Sicherheit im zuvor guten Offensivspiel kam abhanden, und St.Otmar verstrickte sich in unnötigen Diskussionen mit den einwandfreien Schiedsrichtern.

Eine Pause zum richtigen Zeitpunkt

Die Phase gipfelte kurz vor der Pause in einer Zeitstrafe gegen Spielertrainer Bo Spellerberg, der sich von der Bank aus zu lautstark über eine Entscheidung beklagte. Zwischen der 20. Minute und der Pause gelangen St.Otmar so nur zwei weitere Treffer, und Wacker kam von 7:11wieder auf 11:13 heran.

Die Pause kam für die St.Galler zum richtigen Zeitpunkt. Sie taten gut daran, ihren Fokus wiederzufinden. Es gelang: Mit zwei Toren innert zwei Minuten lenkte St.Otmar das Spiel nach dem Seitenwechsel rasch in die richtigen Bahnen. Wacker Thun war fortan zwar ein guter Sparringpartner, wurde dem Heimteam aber nie mehr gefährlich. Und das, obwohl die St.Galler mit vielen vergebenen Torchancen eigentlich immer wieder Einladungen verteilten. Der Abstand pendelte sich zwischen zwei und vier Treffern ein. St.Otmar stand sich selbst im Weg – und Thun war nicht konsequent genug, um den Abstand zu verkürzen.

Starker Andrija Pendic

Abgesehen von den vergebenen Chancen lieferte St.Otmar offensiv ein gutes Spiel ab. Andrija Pendic war als Denker, Lenker und Torschütze überragend; er liess sich neun Treffer gutschreiben. Die Verantwortung war auf zahlreiche Schultern verteilt, und die St.Galler fanden immer wieder Lösungen gegen Thuns Deckung. Sie nutzten sie aber nicht. Resultate erzählen zwar nicht immer die ganze Geschichte, aber eben oft die Wahrheit. Der Sieg war verdient, aber die knappe Differenz am Ende eben doch korrekt.

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