Klotens Back traut der Sache noch nicht

Dank zweier Siege innerhalb von 72 Stunden gegen Ambri steht Kloten kurz vor dem Ligaerhalt. Die schwierige Saison mit dem Fall in die Abstiegsrunde hat Verteidiger René Back jedoch geprägt. «Noch ist nichts gewonnen», sagt der Thurgauer.

Matthias Hafen
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EISHOCKEY. Heute um 19.45 Uhr bietet sich Kloten die erste von zwei Gelegenheiten, seinen Platz in der NLA vorzeitig zu sichern. Gewinnen die Zürcher daheim gegen Rapperswil-Jona, spielen sie weiter in der NLA. Und selbst bei einer Niederlage gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten hätten sie am Samstag in Freiburg eine weitere Chance, sich ohne fremde Hilfe aller Abstiegssorgen zu entledigen.

Nur Ambri kann Kloten noch ins Playout verbannen. Mit zwei Siegen gegen eben diesen Konkurrenten verschafften sich die Zürcher am Samstag und am Dienstag jedoch einen entscheidenden Vorteil: Bei Punktgleichheit hätte das Team von Trainer Sean Simpson die Nase vorn. Deshalb reicht ihm aus den letzten zwei Runden noch ein Sieg.

Eine Partie in guter Erinnerung

«Mit dem 4:0 am Dienstag haben wir einen grossen Schritt getan. Doch noch ist nichts gewonnen», sagt Klotens Verteidiger René Back. Der 32jährige Thurgauer bezeichnet die aktuelle Saison als Geknorz. «Seit Beginn lief nichts für uns.» Die Mannschaft habe den Erfolg deshalb meist über den Kampf suchen müssen. «Das kostet Kraft.» Back erinnert sich nur an eine Begegnung, die optimal verlaufen sei. «Beim 5:1-Sieg in Bern (am 30. Januar, Red.) haben wir gespielt, wie wir immer hätten spielen sollen. Doch wenn du das Messer permanent am Hals hast, ist das einfacher gesagt als getan.»

«Pfiffe sind nicht förderlich»

Für den Ostschweizer, der auf diese Saison hin von Davos nach Kloten gewechselt und einen weiterlaufenden Vertrag bis 2017 hat, ist es eine völlig neue Erfahrung. «Ich konnte nie verstehen, wie eine gute Mannschaft so in einen Abwärtsstrudel gerät. Und jetzt bin ich mittendrin.» Dass es in der heimischen Kolping-Arena zuletzt oft Pfiffe gegeben hatte für Klotens Equipe, bedauert Back. «Das ist sicher nicht förderlich. Aber wir sind ja selber schuld, dass eine solche Stimmung herrscht.» Heute abend bietet sich ihm die Gelegenheit, mit den Anhängern den Ligaerhalt zu bejubeln.

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