Kloten sucht auch auswärts den Sieg

Davos bekommt heute die zweite Chance zum Gewinn des 30. Meistertitels. Die Klotener sind aber bereit für ihren ersten Auswärtssieg in der Final-Serie.

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Eishockey. Klotens Trainer Anders Eldebrink vertraut auch heute auf die Kunst seiner medizinischen Abteilung. Tommi Santala mit gebrochenem Finger und Micki DuPont mit einem Knochenriss im rechten Fuss sollen auch in Davos mit von der Partie sein. Verteidiger DuPont konnte zwar die Angriffsauslösung noch nicht wie vor seiner Verletzung dirigieren, er spielte aber zuverlässig und verschaffte seinen Abwehrkollegen Félicien du Bois und Patrick von Gunten die eine oder andere willkommene Verschnaufpause. Auch auswärts wollen die Klotener, die weiter nichts mehr zu verlieren haben, aggressiv auftreten.

Der Davoser Trainer Arno Del Curto sieht dem dritten Heimspiel gelassen entgegen. Sie hätten nun endlich den Final-Rhythmus gefunden, und wer sich wie sie als mental stark bezeichnen wolle, der dürfe sich von einer Niederlage wie diesem 0:3 nicht aus der Bahn werfen lassen. «Uns hat der Zug aufs Tor gefehlt», so Del Curto. «Trotzdem hätten wir auch dieses Spiel gewinnen können.» Seine Spieler müssten nicht nur die «schönen Tore» suchen. Der Respekt vor dem Gegner bleibt aber: «Kloten ist eine gute Mannschaft, die schnell spielen kann.» Noch sei alles möglich. (tw)

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