Kloten legt gegen Bern souverän vor

Im Playoff-Halbfinal zwischen Kloten und Bern entscheidet die bessere Torhüterleistung zugunsten der Zürcher. Während Klotens Ronnie Rüeger eine solide Partie bestreitet, wirkt Berns Marco Bührer in vielen Situationen unsicher.

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Eishockey. Kloten hat im ersten Halbfinalspiel der Best-of-7-Serie einen ersten Schritt Richtung Revanche gemacht. Die Zürcher, die vergangene Saison gegen den gleichen Gegner sang- und klanglos mit 0:4 ausgeschieden waren, taten das beim 4:1-Sieg in eindrücklicher Manier. Die 6878 Zuschauer im Schluefweg dankten es ihrer Mannschaft mit einem tosenden Applaus.

Vor allem funktionierten bei den Zürchern die Mechanismen wieder, die das Team der Trainer Anders Eldebrink und Felix Hollenstein während Wochen an der Spitze der NLA hielten. Die Sturmlinie um Kimmo Rintanen und Simon Bodenmann präsentierte sich in allerbester Laune. Dass Kloten bei Spielmitte mit 2:0 führte, war in erster Linie ihr Verdienst. Als zweiter Baumeister des Erfolgs stellte sich Goalie Ronnie Rüeger heraus, der mit seiner ruhigen Art die wenigen Berner Angriffe souverän abwehrte. Anders sein Gegenüber Marco Bührer, der Klotens vorentscheidendes 3:1 zu Beginn des Schlussdrittels mitverschuldete. Dieser Treffer zerschlug die Hoffnung der Berner, nach Martin Plüss' Anschlusstreffer gegen Ende des Mitteldrittels ins Spiel zurückzufinden.

Davos wendet die Partie

Im zweiten Halbfinal ging gestern abend Qualifikationssieger Davos gegen Zug 1:0 in Führung. Die Bündner taten sich beim 3:1-Sieg schwerer als in den Viertelfinals gegen Fribourg. Davos geriet durch Fabian Lüthi gar 0:1 in Rückstand. Erst in der 47. Minute, mit dem Treffer von Beat Forster, war die Wende vollbracht. Bei diesem Tor sassen zwei Zuger auf der Strafbank. Einer davon, weil Trainer Doug Shedden übermässig reklamiert hatte.

Rapperswil-Jona in Bredouille

Sehr tief im Abstiegskampf steckt Rapperswil-Jona nach dem gestrigen Abend. Der Zweitletzte der Qualifikation verlor die Auftaktpartie des Playout-Finals gegen den Letzten, Ambri, 1:2 – und das vor eigenem Publikum. Alle Treffer in dieser Partie fielen im Powerplay. (mat)