Kleider, Kunst und Karriere

In wenigen Tagen stehen alle Türchen des Adventskalenders offen. mostindia öffnet bereits heute das letzte Türchen, nämlich die Zimmertüre der Sirnacherin Pamela Rullo. Die 20-Jährige experimentiert gerne mit Altem und Neuem.

Johanna Schick
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SIRNACH. Auf dem Nachttischchen von Pamela Rullo steht ein eingerahmtes Bild der Schauspielerin Audrey Hepburn. «Sie ist eine Stil-Ikone und mein modisches Vorbild», erklärt die 20-Jährige aus Sirnach. Pamela hat eine Schwäche für Mode. Auf ihrem Regal stapeln sich die «Vogue»-Zeitschriften der letzten paar Jahre. «Die <Vogue> inspiriert mich immer wieder», sagt sie.

Pamelas Kleiderschrank hat eine Länge von vier Metern. Und jeder dieser vier Meter ist vollgepackt mit Kleidern, Schuhen und Taschen. Im Internet, in Zürich oder in Mailand – egal wo – Shoppen ist eine ihrer liebsten Beschäftigungen. Pamela beschreibt ihren Kleidungsstil als einen Mix aus rockig und chic. «Ich mag es nicht, in eine Schublade gesteckt zu werden, und experimentiere deswegen gern herum», sagt Pamela.

Freude am Experimentieren

Auch wenn es um die Einrichtung ihres Zimmers geht, experimentiert die Italienerin gerne. An ihrer Tür hängt ein selbstgemachtes Plakat mit Bildern der schönsten Lippenstift-, Taschen-, oder Parfumwerbungen. «Die Bilder sind toll. Oft steckt viel Arbeit hinter den Mode- und Kosmetik-Werbekampagnen. Zum Wegwerfen viel zu schade eigentlich», findet sie.

Nicht nur modetechnisch mixt Pamela verschiedene Stile. Im Kontrast zu den modernen Möbeln in ihrem Zimmer steht das Biedermeier-Tischchen unter ihrem Spiegel. Ein Erbstück ihrer Familie. «Wir haben es aus den Ferien in Italien mitgebracht.» Sie fand es süss und wollte es in ihrem Zimmer aufstellen.

Ein Zimmer zum Lernen

In letzter Zeit bleibt Pamela wenig Zeit, um ihre «Vogue» zu lesen. Höchstens im Zug, wenn sie Richtung Zürich pendelt. Dort studiert sie nämlich Jura im dritten Semester. Ein aufwendiges Studium, das viel Zeit zum Lernen beanspruche. Deswegen besitzt Pamela im Haus ihrer Eltern ein weiteres Zimmer, ihr Lernzimmer. «Ich bin froh um dieses zweite Zimmer. Ich glaube, ich könnte schlecht im selben Raum schlafen, in dem ich auch lerne», erklärt Pamela.

Seit bald 13 Jahren spielt Pamela Geige, und während ihrer Schulzeit an der Kantonsschule Wil nahm sie vier Jahre lang Gesangsunterricht. «Geige zu spielen ist der perfekte Ausgleich zum Studium», findet sie. Zum zweitenmal macht sie dieses Jahr bei der Operette Sirnach mit.

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