Keine Überraschung in Aadorf

Im Cup-Viertelfinal blieben die Aadorfer NLB-Frauen gegen die A-Ligistinnen aus Köniz mit 0:3 (13:25, 14:25, 9:25) chancenlos. Die Enttäuschung bei Trainer und Spielerinnen hielt sich jedoch in Grenzen.

Jennifer Flachsmann
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Die Aadorferinnen (blau) kämpften im Cupmatch gegen die NLA-Spielerinnen aus Köniz um jeden Ball. (Bild: Mario Gaccioli)

Die Aadorferinnen (blau) kämpften im Cupmatch gegen die NLA-Spielerinnen aus Köniz um jeden Ball. (Bild: Mario Gaccioli)

volleyball. Als letztes NLB-Team im Cup-Viertelfinal bekam es Aadorf mit Köniz zu tun, das in der NLA auf dem 3. Zwischenrang liegt. Der erste Satz war vom Spielerischen her der beste für die Aadorferinnen. Trotz der ungewohnten Aufschläge der Könizerinnen erwiesen sich die Annahmen von Aadorf als sehr effektiv. Dies erlaubte es den Gastgeberinnen, einen präzisen Aufbau zu kreieren und gute Punkte zu erzielen.

Aadorf spielte mit viel Spielwitz, doch dies vermochte die Dominanz der Gäste nicht zu vermindern. Köniz zog mit 14:7 davon. Der hohe Block von Köniz erschwerte es den Thurgauerinnen zu punkten. Dennoch vermochte die starke Defense von Libera Wäkerlin einige Bälle abzuwehren. Captain Isabelle Forrer punktete während des ganzen Spiels und setzte die Gegnerinnen mit ihren Aufschlägen unter Druck. Trotz grossem Einsatz gewann Köniz den Satz mit 25:13.

Luft war draussen

Im zweiten und dritten Durchgang hatten die Thurgauerinnen den A-Ligistinnen weniger entgegenzusetzen und machten immer mehr Fehler. Köniz gewann die zwei Sätze schliesslich klar mit 25:14 und 25:9.

«Trotz der deutlichen Niederlage konnten wir phasenweise mit dem Gegner mithalten», meinte Trainer Milco Bacchini nach dem Spiel. Sein Team sei jedoch zu wenig konstant gewesen. «Und in einigen Rotationsaufstellungen mussten wir Punkteserien der Gegnerinnen hinnehmen.

» Enttäuscht ist Bacchini nicht. «Einige Punkte mehr wären schön gewesen.» Doch bereits ein Satzgewinn hätte ihn überrascht. «Aber die Stimmung in der vollen Halle war super. 150 Zuschauer haben uns angefeuert.»

Forrer weiterhin dabei

Von den Spielerinnen möchte der Trainer Isabelle Forrer und Marlen Brunner hervorheben. «Sie haben im Angriff von aussen sehr gut gespielt und tolle Punkte erzielen können», lobt Bacchini.

Für die Beachvolleyball-Nationalspielerin Forrer sei es zudem nicht wie angenommen der letzte Match mit dem VBC Aadorf gewesen. «Sie wird weiterhin vereinzelt für uns im Einsatz stehen. Ich kann allerdings noch nicht sagen, wann und wo.» Das müsse zuerst mit den Beach-Trainern abgesprochen werden. Das nächste Heimspiel trägt Aadorf am Samstag, 29. Januar, aus.