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Keine Tore im «Derby der Angst»

Das 1.-Liga-Derby zwischen dem SC Buochs und Zug 94 stand für beide im Zeichen der prekären Ranglistenpositionen. Das Spiel endete 0:0 – Zug 94 hätte den Sieg eher verdient.
Ruedi Vollenwyder

Der SC Buochs (Rang 11/9 Punkte) und Gegner Zug 94 (10/10) stiegen trotzdem mit unterschiedlichen Voraussetzungen in dieses «Spiel der Angst». Während die Zuger in der Cup-Qualifikation mit einer 0:1-Niederlage am FC Baden scheiterten, konnte der SC Buochs nach der 2:5-Schlappe gegen die GC-Reserven mit einem 1:0-Cupsieg gegen den FC Kosova für dieses Sechs-Punkte-Derby immerhin wieder etwas Selbstvertrauen tanken.

Auch dank Luan Haxhimurati, der gegen den FC Kosova für die Nidwaldner das Siegestor schoss. Der ehemalige Eschenbacher, der seit dem Frühling 2016 für den SC Buochs spielt, zeigte auch gegen die Zuger eine ansprechende Leistung. «Ja, ich bin langsam, aber sicher im Team angekommen», sagte der 23-jährige, der sich in den letzten vier Partien vom Ergänzungs- zum Stammspieler entwickelte.

Nachdem der Heizungsmonteur in den letzten drei Partien vier Tore erzielen konnte, blieb ihm gegen Zug 94 ein Torerfolg versagt. «Wir müssen sogar mit dem einen Punkt froh sein», meinte er zu diesem typischen Abstiegsk(r)ampf.

Keine Buochser Leichtigkeit mehr

Bis auf zwei Topchancen der Zuger innert zwei Minuten (17. Gjelbrim Sadiku/18. Bigonsan Le) sahen die Fans eine erste Halbzeit, in der Zug 94 und auch Buochs nicht überzeugen konnten.

Im Spiel der Nidwaldner war nichts von der jetztjährigen spielerischen Leichtigkeit auszumachen. Kaum ein Ball fand einen Abnehmer. Torchancen sah man keine. Über den Daumen gepeilt war diese erste Halbzeit «eine Zumutung» was den Gehalt dieser für beide Teams wichtigen Partie anging.

«Meine Spieler glaubten wohl, dass sich der Erfolg von alleine einstellt.»


Selver Hodzic, Trainer SC Buochs

Das 0:0 zur Pause schmeichelte den Buochsern genauso wie das torlose Endergebnis. Der lautstark coachende Zuger Trainer Ergün Dogru brachte es auf den Punkt: «Wenn man so viele Torchancen herausspielt und keine Tore erzielt, der hat auch nicht mehr als den einen Remispunkt verdient.»

Bevor die total verunsicherten Buochser zu ihren ersten Tormöglichkeiten kamen (65. Tanushaj/86. Lambert/88. Gjidoda), hatte Zug schon deren sieben versiebt. Spätestens nach der 46. Minute, als Tobias Nickel einen Schuss des sehr agilen Bigonsan Le auf der Torlinie abwehrte, hätten die viel aggressiver spielenden Zuger den Führungstreffer verdient. Egün Dogru haderte: «Diese miserable Chancenauswertung ist ein Spiegelbild der vorangegangenen Partien. In der Offensive sind wir viel zu harmlos.»

Bei den Zugern fehlt ein Denker und Lenker

Zugs Trainer Dogru machte in diesem spielerisch äusserst schwachen Derby eine weitere Baustelle aus, welche eine bessere Punktebilanz verhindert: «In meiner neu zusammengestellten jungen Mannschaft fehlt ein Denker und Lenker, der in hektischen Phasen auch einmal den Ball halten und das Spiel beruhigen kann.» Und er doppelte nach: «Diesen Auswärtspunkt nehmen wir gleichwohl gerne mit nach Hause.»

Für den Buochser Teamchef Selver Hodzic war die Einstellung für dieses «Spiel der Angst» massgebend. «Die Zuger waren in diesem Abstiegskampf viel aggressiver und heisser.» Er prangert auch das mangelnde Zweikampfverhalten seiner Mannschaft an. «Meine Spieler glaubten wohl, dass sich der Erfolg von alleine einstellt. Und diese Einstellung war kein kluger Gedanke.»

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