Keine Punkte zum Abschluss

fussball. Der 18jährige Vujinovic entzauberte die Arboner mit zwei Toren bereits vor der Pause. Brühl St. Gallen verdiente sich den Sieg dank einer kompakten Mannschaftsleistung und war klar das bessere Team.

Martin Widmer
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Um beim SC Brühl zu punkten, hätten die Arboner zweifellos eine bessere Leistung abrufen müssen. Immer wieder schlichen sich Unkonzentriertheiten und ärgerliche Ballverluste im Spiel der Gäste ein.

Früher Rückstand

Bereits in der 11. Minute nutzte der wirblige Vujinovic ein Missverständnis zwischen Torhüter und Verteidiger aus und erzielte mit einem Heber die Führung. Die St. Galler machten den kompakteren Eindruck und zeigten auf allen Positionen einen grossen Siegeswillen. Auch die kalte Dusche durch den mustergültigen Arboner Konter, den Adriano Vallini zum 1:1 abschloss, brachte sie nicht aus dem Konzept. Nur vier Minuten später stellte Hofman die Führung wieder her. Die Kronen blieben feldüberlegen. Trotzdem fiel das 3:1 eher überraschend. Vujinovic fasste sich aus gut 25 Metern ein Herz und traf mit seinem Volleyschuss über Baumann hinweg zum zweitenmal ins Tor. Kurz vor dem Pausenpfiff bot sich Schoch die Chance, auf 3:2 zu verkürzen, Steuble wehrte aber reaktionsschnell. Flavio Vallinis Platzverweis nach seiner zweiten gelben Karte versetzte den Arbonern einen weiteren Dämpfer (44.). In der 52. Minute war es dann um die Gäste endgültig geschehen. Zu zehnt kassierten sie das 4:1 durch Städler. In der Folge versiebten die St. Galler noch etliche Torchancen und hätten gar einen Kantersieg landen können. Doch die zehn Arboner, bei denen nach der Einwechslung von Saliji und Weber nochmals Schwung in die Angriffe kam, kämpften aufopferungsvoll. Saliji verkürzte in der 84. Minute nach schönem Durchspiel mit Bellorti auf 4:2, und beinahe hätte er wenig später gar noch das dritte Arboner Tor erzielt.

Saisonziel erreicht

Damit beendet der Aufsteiger die Saison mit 33 Punkten (9 Siege/5 Unentschieden/12 Niederlagen) auf dem neunten Tabellenrang. Das Saisonziel wurde mit dem Ligaerhalt erreicht, und dass die Arboner vor dem höher eingestuften Kantonsrivalen Frauenfeld die Saison beenden, ist doch eher überraschend.

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